Beschreibung
Wie beeinflusste das Aufkommen der kommerziellen Computertechnik in Verwaltungen und Unternehmen in den 1960er und 1970er Jahren das gesellschaftliche Verhältnis zu (Personen-)Daten? Während dieser Zeit veränderten sich nicht nur Anwendungsbereiche und Arbeitspraxis der Datenverarbeitung grundlegend, vielmehr wurden auch Fragen von Macht und Kontrolle über Daten(-mengen) erstmals auf breiter Ebene problematisiert. Das Buch zeichnet anhand der frühen Computerisierungsphase in der Bundesrepublik Deutschland nach, wie der Umgang mit Daten zu einem gesellschaftlichen Thema wurde und wie er unter Verwaltungsfachleuten, Schriftstellern, Soziologen, Politik- und Rechtswissenschaftlern, auf politischer Ebene und in internationalen Organisationen kritische Aufmerksamkeit erregte. Die Studie ermöglicht Einblicke in den sich formierenden gesellschaftlichen Aushandlungsprozess um den Schutz
Autorenporträt
Julia Fleischhack ist Postdoc am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich.
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Chronos Verlag
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8008 ZÜRICH
CH
E-Mail: info@chronos-verlag.ch




































































































