Bundesbürger im Dienst der DDR-Spionage

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Eine analytische Studie, Analysen und Dokumente 29, Analysen und Dokumente der BStU 29, Wissenschaftliche Reihe der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

ISBN: 352535021X
ISBN 13: 9783525350218
Autor: Herbstritt, Georg
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 459 S.
Erscheinungsdatum: 07.08.2007
Auflage: 1/2007
Format: 3.7 x 23.9 x 16.5
Gewicht: 891 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Insgesamt arbeiteten rund 12.000 ‚Westbürger‘ in den Jahren des Kalten Kriegs für den Geheimdienst der DDR. Georg Herbstritt beschreibt in diesem Buch erstmals im Zusammenhang, wie die Stasi Agenten im Westen anwarb, welches soziale und berufliche Profil die Westagenten besaßen, wie ihr Alltag aussah und wie wirksam ihre operative Arbeit für die Stasi war. Hier geht es nicht um die spektakulären Fälle. Denn die alltäglichen Abgründe der West-Spionage sind nicht weniger skandalös – nur bisher weniger bekannt.

Die erste Gesamtdarstellung der ‚Westarbeit‘ der Stasi im Kalten Krieg.

Artikelnummer: 1304478 Kategorie:

Beschreibung

In den Jahren der deutschen Teilung entfaltete die DDR eine intensive Spionagetätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland. Dabei verstand sie es geschickt, die Besonderheiten eines geteilten Landes für ihre Zwecke auszunutzen. Nach der Wiedervereinigung musste sich die bundesdeutsche Justiz mit diesem Kapitel deutscher Geschichte intensiv auseinandersetzen. Ausgehend von den hierbei gewonnenen Erkenntnissen untersucht die vorliegende Studie zunächst systematisch eine wesentliche Gruppe der damaligen Akteure: Bundesbürger, die sich als Inoffizielle Mitarbeiter in den Dienst der DDR-Spionage stellten. Dabei tritt einerseits die Trivialität der Spionage immer wieder überraschend zutage. Andererseits zeigt sich, dass die 'Westarbeit' des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit über die klassische Spionagetätigkeit weit hinausging, weshalb auch auf die Opfer der DDR-Spionage hingewiesen wird. Anhand erstmals ausgewerteter Quellen aus dem Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit kann schließlich gezeigt werden, dass der spürbare politische und wirtschaftliche Niedergang der DDR in den achtziger Jahren auch die geheimdienstliche Westarbeit vor zunehmende Probleme stellte. Auch einige bekannte Spionagefälle erscheinen so in einem neuen Licht. Das mit so vielen Mythen behaftete Thema wird somit auf angenehme und kompetente Weise demystifiziert.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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