ZEIT Geschichte 6/2025

Lieferzeit: Nicht mehr lieferbar

9,95 

Christentum und Islam: Zwei Weltreligionen – ewige Feindschaft? 1400 Jahre Rivalität und Gemeinsamkeit

ISBN: 3689876052
ISBN 13: 9783689876050
Herausgeber: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co KG
Verlag: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Umfang: 124 S.
Erscheinungsdatum: 28.11.2025
Auflage: 1/2025
Format: 0.6 x 26.3 x 21.5
Gewicht: 306 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Nicht vorrätig

Artikelnummer: 8026993 Kategorie:

Beschreibung

Titelthema: Christentum und Islam: Zwei Weltreligionen - ewige Feindschaft? 1400 Jahre Rivalität und Gemeinsamkeit. * 'Wider den Teufel selbst': Martin Luther ätzt gegen den Islam, als die Osmanen 1529 vor Wien stehen * Heiliger Sieg: Vor der Rückeroberung Jerusalems 1187 lässt sich der muslimische Feldherr Saladin feiern - erst Jahrhunderte später wird der Erfolg gegen die Kreuzritter zu einem Triumph über die Christenheit stilisiert * Gemeinsamer Glaube Der Koran stützt sich sehr viel mehr auf die Bibel, als man denkt * Wenn der Papst zum Krieg ruft: Nach 1095 ziehen Kreuzfahrer ins Heilige Land. Sie greifen nicht nur Muslime an * Erst Nilparty, dann Moschee-Sturm: Napoleon fällt in Ägypten ein - und weckt eine koloniale Orient-Faszination * Einigkeit unter dem Banner des Islam: Wie aus einer antikolonialen Reformbewegung der Dschihadismus erwächst * Attentate im Namen Allahs: Am 11. September 2001 beginnt das Zeitalter des islamistischen Terrorismus * Jugoslawiens gebrochenes Herz: Durch den Bosnienkrieg werden Christen und Muslime in Sarajevo zu Feinden * 'Man darf diese Ideologie nicht verharmlosen': Wie gefährlich ist der politische Islam? Ein Gespräch mit der Moschee-Gründerin Seyran Ates Die neue Ausgabe von ZEIT GESCHICHTE widmet sich dem Verhältnis zwischen Christen und Muslimen - einer Beziehung voller Spannungen, Missverständnisse, Annäherungen und immer wieder neu geformter Feindbilder. Ausgangspunkt ist ein überraschender Blick zurück: Friedrich der Große sah im 18. Jahrhundert muslimische Einwanderer als Teil Preußens und plädierte für Toleranz und religiöse Offenheit. Das Heft zeigt, wie weit sich unsere Gegenwart davon entfernt hat. Seit 9/11 prägen Angst, Vereinfachung und stereotype Zuschreibungen den Blick auf den Islam. Menschen aus muslimisch geprägten Ländern werden oft nur noch als Vertreter einer Religion wahrgenommen - ob sie ihr angehören oder nicht. Diese Entwicklung reiht sich ein in eine lange Geschichte europäischer Abgrenzung: von der Reconquista über Kreuzzüge, den Fall Konstantinopels und die 'Türken vor Wien' bis hin zu islamistischem Terror und evangelikalen Gotteskriegern. Doch die historische Realität ist komplexer. Immer wieder gab es überraschende Gemeinsamkeiten, pragmatische Allianzen und Konflikte, in denen Religion eher Vorwand als Ursache war. Diese Ausgabe schärft den Blick dafür, wie mächtig - und wie konstruiert - Feindbilder sind: Sie schaffen Gegensätze, die Vielfalt verdecken und den Blick auf Menschen verstellen. Ein Heft über Hass und Nähe, über Mythen und Wirklichkeit - und darüber, was wir gewinnen, wenn wir die vereinfachten Bilder hinter uns lassen.

Herstellerkennzeichnung:


Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Caoline Pfeffer
Buceriusstraße Eingang Speersort 1
20095 Hamburg
DE

E-Mail: caroline.pfeffer@zeit.de

Das könnte Ihnen auch gefallen …