Vom Unbehagen in der Kultur zur Trauer über Geschichte

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Studien zur Psychohistorie des Geschichtsbewusstseins

ISBN: 3658109637
ISBN 13: 9783658109639
Autor: Schulz-Hageleit, Peter
Verlag: Springer VS
Umfang: xi, 203 S., 17 s/w Illustr., 9 farbige Illustr., 203 S. 26 Abb., 9 Abb. in Farbe.
Erscheinungsdatum: 15.03.2016
Auflage: 1/2016
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Das Buch versteht sich als kritische Fortsetzung und Erweiterung der Kulturtheorie Freuds, die den unterdrückten Aggressionstrieb für das „Unbehagen in der Kultur“ verantwortlich macht. Es verweist darüber hinaus mit zahlreichen kulturgeschichtlichen Belegen auf eine eklatante Lücke in der mentalitäts-, real und psychohistorischen Forschung, die bisher keinen Sinn für das Thema einer historisch-politischen Trauer entwickelt hat – von sporadischen Ausnahmen abgesehen. Ein wesentlicher Antriebsfaktor für die Ausarbeitung des Themas lag in den Verbrechen der Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie den Wirrnissen ihrer „Aufarbeitung“, in die der Autor (geb. 1939) familiär und professionell eingebunden war. Der Inhalt · Befreiung zur Trauer · Annäherungen und Zugänge · Zeugnisse der Kunst-, Literatur und Kulturgeschichte · Einschränkungen der Trauer und Verhinderungen · Rückblick und Ausblick Die Zielgruppen · Mediatoren und Vermittler historischer Bildung · Lehrende und Studierende der Fächer Geschichte und Psychologie · Außeruniversitäre Geschichtsinteressenten Der Autor Peter SchulzHageleit ist Professor (em.) für Fachdidaktik der Geschichte.

Artikelnummer: 8577648 Kategorie:

Beschreibung

Das Buch versteht sich als kritische Fortsetzung und Erweiterung der Kulturtheorie Freuds, die den unterdrückten Aggressionstrieb für das "Unbehagen in der Kultur" verantwortlich macht. Es verweist darüber hinaus mit zahlreichen kulturgeschichtlichen Belegen auf eine eklatante Lücke in der mentalitäts-, real- und psychohistorischen Forschung, die bisher keinen Sinn für das Thema einer historisch-politischen Trauer entwickelt hat - von sporadischen Ausnahmen abgesehen. Ein wesentlicher Antriebsfaktor für die Ausarbeitung des Themas lag in den Verbrechen der Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie den Wirrnissen ihrer "Aufarbeitung", in die der Autor (geb. 1939) familiär und professionell eingebunden war.

Autorenporträt

Peter Schulz-Hageleit ist Professor (em.) für Fachdidaktik der Geschichte. Internet: www.schulz-hageleit.de

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