Säkularisierung – ein weltgeschichtlicher Prozess in Hamburg

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Staat und Kirchen von Napoleon bis zum Reformationsjubiläum (2017), Hamburg, Europa und die Welt 4

ISBN: 363167547X
ISBN 13: 9783631675472
Herausgeber: Isa Lübbers/Joachim Stüben/Martin Rössler
Verlag: Peter Lang
Umfang: 310 S., 1 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 15.11.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.3 x 23.6 x 16
Gewicht: 619 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Säkularisierung bezeichnet einen universalen Prozess. Nach einer begrifflichen Klärung und einer welthistorischen Skizze folgt hier eine Exemplifizierung: In Hamburg galt bis ins 19. Jahrhundert ein ‚lutherisches Monopol‘, dann trennten sich Staat und Kirche allmählich. Heute schließt der Staat mit ausgewählten Religionsgemeinschaften Verträge.

Artikelnummer: 1815882 Kategorie:

Beschreibung

Prozesse der Sakralisierung ('Verheiligung') und der Säkularisierung ('Verweltlichung') finden in jeder Gesellschaft statt: Religiosität, in welcher Form, bezogen worauf auch immer, entsteht und nimmt zu, oder aber geht wieder zurück. Meist wird der Staat(sapparat) unter diesem Aspekt untersucht: Wie steht er zu den Religionsgemeinschaften in seinem Herrschaftsbereich? In Hamburg galt seit der Reformation bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein 'lutherisches Monopol' - kurz unterbrochen durch die Herrschaft Napoleons (1811-1813/14). Seither ist die förmliche Einheit von Staat und lutherischer Kirche aufgehoben, weltanschaulicher Pluralismus greift um sich; doch ist der Staat nicht laizistisch, schließt mit ausgewählten Religionsgemeinschaften Verträge, auch etwa mit Muslimen.

Autorenporträt

Isa Lübbers, Martin Rößler und Joachim Stüben sind Theologen und in Hamburg auf unterschiedliche Weise für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland tätig.

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