Beschreibung
Die Arbeit geht der veränderten Adelsstruktur in einer sich wandelnden Gesellschaft nach. Anhand der Organisationen der deutschen Standesherren kann das Handeln dieser Gruppe ehemaliger Reichsstände offengelegt werden, wodurch das Eigentümliche des 19. Jahrhunderts zum Vorschein kommt. Denn die ihnen 1815 zugestandene Vorzugsstellung musste sich gegen einen stärker werdenden Legitimierungsdruck behaupten, sodass die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe entscheidend dazu beitrug, den Aushandlungsprozess zwischen Adel und Bürgertum mitzuprägen. Dabei werden insbesondere jene Themen in den Vordergrund gerückt, die durch die moderne Leistungsgesellschaft in Frage gestellt wurden.
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