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Rheinischer Städteatlas Lieferung XX, Nr. 100

ISBN: 3412225231
ISBN 13: 9783412225230
Herausgeber: LVR-Institut f Landeskunde u Regionalgeschichte/Margret Wensky
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 52 S.
Erscheinungsdatum: 15.09.2015
Auflage: 1/2015
Format: 1.5 x 40.5 x 28.5
Gewicht: 1433 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Breslau, eine der attraktivsten und dynamischsten Städte in Polen, übt auf Bewohner wie Besucher einen besonderen Reiz aus. Nicht zuletzt die über tausendjährige Geschichte der Stadt trägt dazu bei. Eduard Mühle zeichnet diese bewegte und spannende Geschichte nach. Über tausend Jahre Stadtentwicklung unter wechselnden politischen Herrschaften und kulturellen Einflüssen – zwischen Böhmen, Polen, Österreich und Preußen – haben sich in die Topographie und Architektur Breslaus eingeschrieben. Am Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu vollkommen zerstört, wurde das seit dem späten Mittelalter deutschsprachige Breslau als polnisches Wroclaw wieder aufgebaut. Nach der politischen Wende von 1989 erhob sich die Stadt aus dem Grau des sozialistischen Alltags zu neuer, beeindruckender Blüte. Der städtebauliche Reichtum und die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt tragen maßgeblich zur Attraktivität Breslaus bei. 2016 wird die polnische Stadt Europäische Kulturhauptstadt sein. Eduard Mühles profunde, gut erzählte Stadtgeschichte vermittelt ein lebendiges Bild von der historischen Entwicklung Breslaus und veranschaulicht, warum die Stadt zu Recht zu den vielfältigsten europäischen Metropolen gezählt wird.

Artikelnummer: 8149716 Kategorie:

Beschreibung

Drei bergischen Städten ist die XX. Lieferung des Rheinischen Städteatlas gewidmet: Die heutige nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, 1288 zur Stadt erhoben, war ab 1511/21 Hauptresidenz der Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg sowie der Grafschaften Mark und Ravensberg. Nach 1794 des Residenzstatus beraubt, gewann die Stadt ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Erschließung des Ruhrgebiets als Industriestandort und Verwaltungszentrum neue Bedeutung. Die Freiheiten Angermund und Monheim wurden im Spätmittelalter Amtssitze. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich Angermund zu einem Wohnort für vor allem bürgerliche Schichten in Nähe der Großstädte Düsseldorf und Duisburg. 1975 wurde Angermund mit Düsseldorf vereinigt. Monheim stieg seit Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer wichtigen Industrieansiedlung auf. Den wirtschaftlichen Strukturwandel hat die Stadt durch Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen und Investitionen in Infrastruktur und Stadtbild zu meistern verstanden.

Autorenporträt

Klaus Müller ist em. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf.

Herstellerkennzeichnung:


Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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