Pervitin im nationalsozialistischen Deutschland

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Untersuchung anhand der Unterstellung unter das Opiumverbot vom 12 Juni 1941

ISBN: 3330502665
ISBN 13: 9783330502666
Autor: Bollinger, Nicolas
Verlag: AV Akademikerverlag
Umfang: 96 S.
Erscheinungsdatum: 02.10.2016
Auflage: 1/2016
Format: 0.7 x 22 x 15
Gewicht: 161 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 9958715 Kategorie:

Beschreibung

Pervitin kann wohl als symptomatischste Droge des nationalsozialistischen Deutschlands gedeutet werden. Mal als Wundermittel gepriesen, mal als schädliches Rauschgift angeprangert, machte das 1937 neuerschaffene Medikament Furore und erfuhr unterschiedlichste Rezeptionen und Verwendungen innerhalb von Nazi-Deutschland. 1939 wurde Pervitin beispielsweise unter Rezeptpflicht und 1941 unter die Rauschmittelverordnungen des Opiumgesetzes gestellt. Wie umstritten diese Entscheide allerdings waren, wird bereits aus dem angedeuteten Streit um die Deutungshoheit von Pervitin deutlich. Entsprechend fragwürdig erscheint eine strikte Umsetzung der zunehmenden Regulationen.

Autorenporträt

Nach Beendigung des Gymnasiums studierte Nicolas Bollinger an der Universität Luzern, an welcher er erfolgreich den Bachelorabschluss in Geschichte und Religionswissenschaften absolvierte. In diesem Rahmen entstand auch die vorliegende Arbeit über "Pervitin im nationalsozialistischen Deutschland."

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