Beschreibung
Dieser reich illustrierte Sammelband mit bislang unveröffentlichten Abbildungen untersucht die Auswirkungen des Krieges auf die Lebenssituation der Salzburgerinnen und Salzburger abseits einer militärischen Formationsgeschichte. Dafür gelang es, namhafte Expertinnen und Experten zur Mitarbeit zu gewinnen. Zentrale Themen sind die Erörterung des Alltags im Krieg, die Rolle der katholischen Kirche, die Veränderungen, die der Krieg im Zeichen fehlender Männer für Frauen brachte, die Untersuchung verschiedener Aspekte der Kriegspropaganda, aber auch eine Analyse der Berichterstattung der lokalen Presse im Sommer 1914. Weitere Themen wie darstellende Kunst, Medizin, Lebensmittelversorgung oder die Frage der Kriegsfinanzierung runden diesen Band ab.
Autorenporträt
Oskar Dohle ist Direktor des Salzburger Landesarchivs und Lehrbeauftragter an der Universität Salzburg (Fachbereich Geschichte); Verfasser zahlreicher lokal- und regionalgeschichtlicher Publikationen, vornehmlich über Salzburg und Oberösterreich im 19. und 20. Jahrhundert; gemeinsam mit seiner Gattin wissenschaftlicher Schrift- und Projektleiter von Gemeindechroniken und anderer lokalhistorischer Publikationen; seit 2008 im Expertenteam des Projekts "Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus". Thomas Mitterecker ist Leiter des Archivs der Erzdiözese Salzburg, Mitarbeiter und Verfasser verschiedener lokal- und kirchengeschichtlicher Publikationen und seit 2010 im Expertenteam des Projekts "Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus".
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