Kirche, Kunst und Kanzel

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Luther und die Folgen der Reformation

ISBN: 3412503797
ISBN 13: 9783412503796
Autor: Bothe, Rolf
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 277 S.
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.3 x 28.7 x 22.6
Gewicht: 1263 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Okkupation Griechenlands durch die Deutsche Wehrmacht beeinflusst bis heute das deutsch-griechische Verhältnis. Katerina Králová nimmt die bilaterale Beziehungsgeschichte in den Blick. Ihr Buch bietet grundlegendes Wissen für eine sachliche Diskussion fernab aller Klischees. lang: Ein gemeinsames deutsch-griechisches Erinnern an die Besatzungszeit gibt es (noch) nicht. In Griechenland ist das Geschehen unvergessen, in Deutschland hingegen werden die Greueltaten der Besatzer an der griechischen Zivilbevölkerung verdrängt oder beschwiegen. Die Asymmetrie der Vergangenheitsbewältigungen beeinflusst bis heute das Verhältnis zwischen den Ländern. Wissensdefizite führen zu Polarisierungen, wie die aktuelle politische Berichterstattung zeigt. Katerina Králová verfolgt die deutsch-griechischen Beziehungen seit 1940: über die Restauration in Griechenland nach dem Krieg, die Wiederaufnahme der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, die Strafverfolgung von NS-Kriegsverbrechern und die Debatten um die Reparationsfrage im Zuge des Ost-West-Konflikts, der Wiedervereinigung Deutschlands und der jüngsten Vergangenheit. Das Buch bietet eine verständliche Darstellung der Geschichte bis hin zu den aktuellen Entwicklungen, macht die Dringlichkeit der deutschen Aufarbeitung deutlich und mahnt ein nachhaltiges Geschichtsverständnis in beiden Ländern an. In der Tschechischen Republik und in Griechenland ist das Buch bereits publiziert, jetzt folgt die deutsche Übersetzung.Das als Wappenfibel des Vereins Herold (gegr. 1869) bestens eingeführte Handbuch ist ein Muss für alle, die sich beruflich oder privat für Wappenkunde und Wappenkunst interessieren. Es erscheint jetzt völlig überarbeitet und neu gestaltet in der 20. Auflage im Böhlau Verlag. +++++++++++++++++++ Lang Das Standardwerk zur Wappenkunde stellt die Teilgebiete der Heraldik – Staatsheraldik, Kommunalheraldik und Familienheraldik – systematisch vor. Dabei werden besonders umfassend solche Fragen behandelt, die in der heraldischen Praxis immer wieder thematisiert werden: Grundsätze für den Entwurf neuer Wappen, Deutung alter Wappen, Berechtigung zur Führung von Wappen namensgleicher Familien, die Unterscheidungskraft der Wappen oder um Wappenschwindel früher und heute. Ludwig Biewer und Eckart Henning, beide ausgewiesene Experten, haben die zuletzt 1998 erschienene Ausgabe des Handbuchs komplett überarbeitet und aktualisiert. Das mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen ausgestattete und völlig neu gestaltete Buch ist für Historiker wegweisend und wird allen moderneren Ansprüchen von Heraldikern und Genealogen gerecht.

Im Jahr 1517 veröffentlicht Martin Luther seine Thesen gegen den Ablassmissbrauch – ein Ereignis, das in seinen Auswirkungen auf Politik, Religion, Kultur und Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Angesichts der Vielzahl von Publikationen zu Luther mag es verwundern, dass die Beschäftigung mit einer als Folge der Reformation entstandenen „evangelischen“ Kunst und Kultur nahezu ausgeblieben ist. Hartnäckig halten sich Vorstellungen von einer grundsätzlichen Feindseligkeit des Protestantismus gegenüber künstlerischen Werken. Demgegenüber illustriert der Kunsthistoriker Rolf Bothe, dass evangelische Kirchen keineswegs stets karg und schmucklos sind, dass die Umwidmung katholischer Kirchen und Kunstwerke kuriose Züge annehmen kann oder dass Kanzel und Emporen keine rein protestantischen Erfindungen sind. Das reich bebilderte Buch lädt zu einer Reise durch die Jahrhunderte und Regionen ein. Es gilt, einige der schönsten evangelischen Kirchenräume und Kunstwerke zu entdecken!

Artikelnummer: 8874713 Kategorie:

Beschreibung

Der Thesenanschlag Martin Luthers gilt als Beginn der Reformation. 500 Jahre sind seitdem vergangen und immer noch halten sich Vorstellungen, der Protestantismus stehe künstlerischen Werken ablehnend gegenüber. Rolf Bothe zeigt, wie falsch diese Vorstellungen sind und präsentiert prachtvolle evangelische Kunst und Kultur. Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther seine Thesen gegen den Ablassmissbrauch - ein Ereignis, das in seinen Auswirkungen auf Politik, Religion, Kultur und Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Angesichts der Vielzahl von Publikationen zu Luther mag es verwundern, dass die Beschäftigung mit den Folgen der Reformation für die evangelische Kunst und Kultur nahezu ausgeblieben ist. Im Gegenteil, hartnäckig halten sich Vorstellungen von einer grundsätzlichen Feindseligkeit des Protestantismus gegenüber künstlerischen Werken. Rolf Bothe widmet sich in seinem Buch nicht nur der Architektur und Ausstattung von Kirchenbauten, sondern führt auch in Fragen der evangelischen Theologie, vor allem der Liturgie, ein und erläutert deren gesellschaftspolitische Auswirkungen. Eindrücklich illustriert der Kunsthistoriker, dass evangelische Kirchen keineswegs karg und schmucklos sind, die Umwidmung katholischer Kirchen und Kunstwerke kuriose Züge annehmen kann oder Kanzel und Emporen keine rein protestantischen Erfindungen sind. Er schildert Luthers Begeisterung für Musik, die dem Kirchenlied, aber auch der Orgel und der Instrumentalmusik zu wahren Höhenflügen verhalf. Das reich bebilderte Buch lädt zu einer Reise durch die Jahrhunderte und Regionen ein. Es gilt, einige der schönsten evangelischen Kunstwerke zu entdecken!

Autorenporträt

Rolf Bothe war bis zu seiner Pensionierung Direktor der Kunstsammlungen zu Weimar.

Herstellerkennzeichnung:


Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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