Juristen als Experten?

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Wissensbestände und Diskurse von Juristen im 16. und 17. Jahrhundert, bibliothek altes Reich 40

ISBN: 3111070123
ISBN 13: 9783111070124
Herausgeber: Anette Baumann
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Umfang: VII, 299 S., 5 s/w Illustr., 7 farbige Illustr., 5 b/w and 7 col. ill.
Erscheinungsdatum: 04.07.2023
Auflage: 1/2023
Format: 2 x 23.5 x 16.8
Gewicht: 564 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Als ein innovatives, langfristig angelegtes Forum für Veröffentlichungen zur Geschichte des Alten Reichs möchte die Reihe „bibliothek altes Reich – baR“ zur inhaltlichen und methodischen Neuausrichtung der Erforschung des Alten Reichs anregen, die Forschungsdiskussion bündeln und Fachwissen popularisieren. Dabei versteht sie sich als grundsätzlich institutionsunabhängiges Unternehmen.

Artikelnummer: 8488428 Kategorie:

Beschreibung

Juristen entwickelten in der Vormoderne eine eigenes Berufswissen, das geheim war und in einem komplizierten Kommunikationsprozess entstand. Entscheidend hierfür war die alltägliche Routine. Die Beiträge dieses Bandes wollen herauszufinden, wie Juristen in Europa Wissen generierten und es in der Praxis umsetzten. Dies geschieht beispielhaft anhand von Diskussionen zur Pest und über Wirtschaftsfragen. Aber auch Institutionen wie der Reichshofrat, der Große Rat von Mechelen und die Tübinger Juristenfakultät werden untersucht. Hinzu kommen Aufsätze über die Möglichkeiten der Wissensgenerierung durch Wunderkammern und über die Verwendung von juristischer Literatur. Eine besondere Rolle spielt der Straßburger Georg Obrechts (1547-1612).

Autorenporträt

Anette Baumann, Justus-Liebig-Universität, Gießen.

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