Beschreibung
'Gender, Power and Microhistory' In her study, Köntgen unfolds a vibrant picture of violence and abuse of power executed by a female squire in 18th century, in one case leaving a servant dead. By applying a microhistorian approach to a vast amount of sources, the study reveals a stunning variety of physical abuse and emotional humiliation in Prussian Gutsherrschaft. In baring an unknown range of social (dys-)functionalities at Prussian manors from a subaltern view, the study offers new readings of social and power dynamics.
Autorenporträt
Sonja Köntgen studierte sowohl in Berlin als auch in London Neuere Geschichte und Germanistik. Nach dem ersten Staatsexamen und der Beendigung eines Zusatzstudienganges 'Deutsch als Fremdsprache', erhielt sie ein Promotionsstipendium. Sie lehrte an der Freien Universität Berlin und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und schloss 2014 die Arbeit an ihrer Dissertation ab, die sie im März 2015 mit summa cum laude verteidigte. Im Jahr 2016 erhielt Sonja Köntgen für ihre Studie den Hedwig-Hintze-Preis der Freien Universität Berlin. Inzwischen hat sie ihr zweites Staatsexamen zur Studienrätin absolviert und arbeitet an einer Berliner Schule.
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