Beschreibung
Das Militärwesen unterlag in der beginnenden Neuzeit einem tiefgreifenden Wandel. Aus den feudalen Ritterheeren des Mittelalters waren reine Söldnerarmeen geworden. Damit war der Kriegerstand nun nicht mehr an eine soziale Herkunft gebunden und tradierte Vorstellungen über die Legitimation und die gesellschaftliche Verortung des Militärs wurden in Frage gestellt. Diese Studie zeigt auf, wie sich Söldner im Rahmen der ständischen Gesellschaft als soziale Gruppe konstituiert haben. Im Blickpunkt stehen dabei die Inszenierung der Gruppe in der populären Bildpublizistik und die Selbstdarstellung von Söldnern in Militärgerichtsprozessen.
Autorenporträt
Jan Willem Huntebrinker wurde mit dieser Arbeit in Dresden und Paris promoviert.
Herstellerkennzeichnung:
BoD - Books on Demand
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
DE
E-Mail: info@bod.de




































































































