Beschreibung
Im Gefolge der Revolution von 1848 fanden in Frankreich erstmals Parlamentswahlen nach allgemeinem Männerwahlrecht statt; in den österreichischen Ländern der Habsburgermonarchie wurde überhaupt das erste Parlament im modernen Sinne gewählt. Millionen von Männern waren erstmals in ihrem Leben zur Abstimmung aufgerufen. Im Rahmen einer transnational vergleichenden Untersuchung wird zum einen der Frage nachgegangen, wie Behörden und politische Eliten die Wahlgänge zu organisieren versuchten; zum anderen, wie die neuen Wähler auf diese ungewohnte Möglichkeit der Partizipation reagierten und auf welche Erfahrungsbestände sie dabei zurückgriffen. Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme politischer Kultur im Wandel zwischen ständisch-korporativer und demokratischer Repräsentation.
Autorenporträt
Thomas Stockinger, geb. 1977, ist als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut für Geschichte der Universität Wien und am Institut für Österreichische Geschichtsforschung tätig.
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E-Mail: ute.schnueckel@brill.com




































































































