Die Stadt und die Anderen

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Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Städteforschung 101, Veröffentlichungen des Instituts für vergleichende Städtegeschichte in Münster. Reihe A: Darstellungen

ISBN: 3412521051
ISBN 13: 9783412521059
Herausgeber: Andreas Rutz
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 317 S.
Erscheinungsdatum: 12.04.2021
Auflage: 1/2021
Format: 2.7 x 24.6 x 17.8
Gewicht: 723 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Städte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als fremd angesehen wird, ist jedoch immer abhängig von der Definition des Eigenen. Der Band zeigt, wie städtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit diese Zusammenhänge in unterschiedlicher Weise reflektieren. Im Zentrum stehen dabei Texte aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt das Werk des Kölner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste städtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt.

Hermann Weinsberg (1518-1597) zum 500. Geburtstag!

Artikelnummer: 9889766 Kategorie:

Beschreibung

Städte waren und sind Orte der Begegnung mit Fremden. Wer oder was als fremd angesehen wird, ist immer abhängig von der Definition des Eigenen. Die Konstruktion von Fremdheit dient damit auch der Sinnstiftung mit Blick auf die eigene Identität. Städtische Selbstzeugnisse und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit reflektieren diese Zusammenhänge in unterschiedlicher Weise. Gelegentlich erscheinen die Autoren als neugierig und offen, um sich das Fremde anzueignen, vielfach zeigen sie sich aber auch vorurteilsbehaftet und ablehnend, um die Abgrenzung zur Bildung und Schärfung der eigenen, der familiären oder einer gemeindlich-kollektiven Identität zu nutzen. In dieser Perspektive widmet sich der Band Texten aus Norddeutschland, Franken, Oberdeutschland, Italien und England sowie nicht zuletzt dem Werk des Kölner Ratsherrn und Chronisten Hermann Weinsberg (1518-1597), das als das umfangreichste städtische Selbstzeugnis des 16. Jahrhunderts gilt.

Autorenporträt

Prof. Dr. Andreas Rutz ist Inhaber des Lehrstuhls für Sächsische Landesgeschichte an der Technischen Universität Dresden und Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde.

Herstellerkennzeichnung:


Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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