Die Sprachen der Frühen Neuzeit

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Europäische und globale Perspektiven, Frühneuzeit-Impulse 6, Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft ‚Frühe Neuzeit‘ im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands e.V

ISBN: 3412530816
ISBN 13: 9783412530815
Herausgeber: Mark Häberlein (Prof. Dr.)/Andreas Flurschütz da Cruz (Dr.)/AG Fr Neuzeit/ Vrbd d HistorikerInnen Deutschl Historisches Institut der RWTH Aachen
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 680 S.
Erscheinungsdatum: 12.08.2024
Auflage: 1/2024
Format: 5 x 23.7 x 17
Gewicht: 1218 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Frühe Neuzeit war in sprachlicher Hinsicht von komplexen, mitunter gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Der Hochschätzung der alten Sprachen in Bildung und Gelehrsamkeit stand der Aufstieg der modernen gegenüber, die sich in Kanzleien, Korrespondenzen, diplomatischen Beziehungen und der Wissenschaftskommunikation durchsetzten. Die Verfestigung nationaler Identitäten stand in einem Spannungsverhältnis zur weiten Verbreitung von Multilingualität. Das Erlernen lebender Fremdsprachen war lange kein allgemeines Bildungsziel, wurde jedoch standes- und gruppenspezifisch rege praktiziert. Sprachlicher Prestigewettstreit sowie Bemühungen um Vereinheitlichung gingen mit umfangreichen Übersetzungsleistungen einher. Der Band präsentiert aktuelle Forschungen zu Sprachgebrauch, Sprachwandel und Mehrsprachigkeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

Aktuelle Forschungen zu Sprachgebrauch, Sprachwandel und Mehrsprachigkeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Artikelnummer: 3413508 Kategorie:

Beschreibung

Die Frühe Neuzeit war in sprachlicher Hinsicht von komplexen, mitunter gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Der Hochschätzung der alten Sprachen in Bildung und Gelehrsamkeit stand der Aufstieg der modernen Sprachen gegenüber, die sich in Kanzleien, Korrespondenzen, diplomatischen Beziehungen und schließlich auch in der Wissenschaftskommunikation durchsetzten. Die Verfestigung nationaler Identitäten stand in einem Spannungsverhältnis zur weiten Verbreitung von Multilingualität. Das Erlernen lebender Fremdsprachen war lange kein allgemeines Bildungsziel, wurde jedoch aus standes- und gruppenspezifischen Motiven rege praktiziert. Sprachlicher Prestigewettstreit sowie Bemühungen um sprachliche Vereinheitlichung gingen mit umfangreichen Übersetzungsleistungen einher. Als Ergebnis der 14. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands präsentiert der Band aktuelle Forschungen zu Sprachgebrauch, Sprachwandel und Mehrsprachigkeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

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