Das Falksche Institut in Weimar

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Fürsorge und Geschlecht im 19.Jahrhundert, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe 41, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe 41

ISBN: 3412222852
ISBN 13: 9783412222857
Autor: Hain, Christian
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 507 S.
Erscheinungsdatum: 19.11.2014
Auflage: 1/2014
Format: 4 x 23.5 x 16.5
Gewicht: 949 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 6678472 Kategorie:

Beschreibung

InhaltsangabeVorwort I. Einleitung 1. Forschungsstand und Fragestellung 2. Untersuchungsgegenstand und Begriffsbestimmung 3. Quellengrundlage 4. Vorgehensweise 5. Fürsorge für Heranwachsende in Sachsen-Weimar-Eisenach 5.1 Die >bürgerliche Erfindung< der Jugend? 5.2 Jugendfürsorge am Beginn des 19. Jahrhunderts II. Geschlecht als Vorbedingung in der Fürsorgekonzeption des Falkschen Instituts? 1. Die Gesellschaft(er) der Freunde in der Not 1.1 Entstehungsgeschichte (eines männlichen Mythos) 1.2 Falks Zielsetzung seiner karitativen Hilfe 1.2.1 Geschlecht als normative Größe? 1.2.2 Erziehung zum (Staats-)Bürger 1.2.3 Arbeitsamkeit 1.2.4 Religiosität und Werteerziehung 1.3 Freundinnen und Freunde 1.3.1 Mitgliederstruktur einer gemischtgeschlechtlichen Vereinigung 1.3.2 Finanzierung durch die Freundinnen und Freunde 1.3.3 Intentionen einer gesamtgesellschaftlichen Vereinigung 1.3.4 Zwei >Schirmherrinnen<. Die Landesmutter Großherzogin Louise und die finanzkräftige Förderin Erbgroßherzogin Maria Pawlowna 1.4 Gegenbeispiel: Die Ilmenauer Gesellschaft der Freunde in der Not 2. Die heterogene Perzipientenstruktur 2.1 Geschlecht 2.2 Alter 2.3 Regionale Herkunft 2.4 Konfession und Religion 2.5 Herkunftsfamilien 3. Zusammenfassung III. Geschlechtsspezifisch ausgerichtete Fürsorge im Falkschen Institut 1. >Versagende< Mütter und Väter - ein Anlass zur Hilfe 1.1 Existenzielle Not und (fehlende) Erziehung vor dem Hintergrund eines bürgerlichen Familienbildes 1.2 Alkoholkranke und gewalttätige Mütter und Väter 1.3 Appell an den >Vater< Falk - Anspruch auf Hilfe 2. Die praktisch Helfenden - das Personal 2.1 Arbeitende Frauen und Männer im Falkschen Institut 2.2 Seminaristen - Vertreter Falks und (s)eines Männlichkeitsideals 2.2.1 Aufnahmeverfahren 2.2.2 Falks Erwartungen und seine eigene Vorbildhaftigkeit 2.2.3 Aufgaben der Seminaristen 2.2.4 Das Scheitern an Falks Arbeitsethos 3. Orte der Geschlechtertrennung im Falkschen Institut 3.1 Verortung: Das Falksche Institut oder das Institut der Freunde in der Not - Esplanade und Lutherhof 3.2 Sonntagsschule 3.3 Bibelstunde und Gottesdienst 3.4 Das Johanneum - 'Die Verbindung unserer Anstalt, mit dem künftigen Seminarium, [.] würde ein Triumph der Menschheit seyn.' 3.5 Näh und Spinnanstalt 4. Geschlechter (er)arbeiten - Tätigkeit, Arbeit und Beruf 4.1 Heranwachsende Männer im Beruf 4.1.1 Handwerk als männliche Domäne 4.1.2 Ökonomie. Professionalisierte Arbeit in der Landwirtschaft 4.1.3 Intellektuelle Berufe 4.1.4 >Unter die Soldaten<. Das Militär als >Schule der MännlichkeitWeibliche Arbeiten<: Zwischen bürgerlichem Ideal und Existenzsicherung 4.2.2 Junge Frauen >im Dienst<: Mägde und Dienstmädchen 4.2.3 Ammen und Gouvernanten. Die >professionalisierte Mutterschaft< 4.3 Berufswahl - Berufsqual 4.3.1 Ökonomische Aspekte 4.3.2 Beruf und moralische Entwicklung 4.3.3 >Innere Neigung< als Legitimation für oder gegen einen Beruf 4.3.4 >Innere Neigung< und männliche Vorbilder 4.3.5 >Berufung< zum Mann und Vater: Arbeit für die Familie - Arbeit in der Familie 5. Geschlechtergrenzen im Falkschen Institut 5.1 Diszipliniertes Geschlecht - Geschlecht diszipliniert 5.2 Geschlecht(er) in Beziehung 5.2.1 Bürgerliche Ehre und Sittlichkeit: Von >Huren und Spitzbuben< 5.2.2 Feste und Tänze als Orte sexueller Begegnungen 5.2.3 Verbotene und erlaubte Kontakte: Moralische oder ökonomische Dimension? 6. Zusammenfassung IV. Falk als Grenzzieher - Ein personaler Erklärungsversuch für geschlechterspezifische Hilfe nach 1800 1. Falks Aufwachsen im Umbruch traditioneller Wirtschaftszweige 2. Erziehung als geschlechtersegregatorischer Prozess 3. Falks Männlichkeitsentwurf zwischen Schriftsteller und >Vater der Waisen< 4. Zusammenfassung V. Die Wirkmächtigkeit und Durchlässig

Autorenporträt

Christian Hain ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar.

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Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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