Schizophrenogen

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Eine Wissensgeschichte des Verhältnisses zwischen Schizophrenie, Familie und Gesellschaft (1948-1980), Medical Humanities

ISBN: 3796547206
ISBN 13: 9783796547201
Autor: Lienhard, Marina
Verlag: Verlag Schwabe AG
Umfang: 256 S., 7 s/w Illustr., 2 s/w Tab., 9 Illustr.
Erscheinungsdatum: 12.06.2023
Auflage: 1/2023
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Schizophrenie als systemisches Problem

Artikelnummer: 7349526 Kategorie:

Beschreibung

Wie die angloamerikanischen Psychowissenschaften während des Kalten Kriegs die Familie als schizophrenogene Umgebung konzeptualisierten, ist Gegenstand dieses Buchs. Familienbeziehungen galten als besonders störungsanfällige Systeme, deren Fehlfunktion schlimmstenfalls zu «Anpassungsstörungen» wie der Schizophrenie führen könne. Je nach Perspektive war es die übermässige oder die ungenügende Anpassung an die gesellschaftliche Ordnung, die Forschende als Problem für die Familie sahen. Somit war die Familie als Produktionsstätte künftiger Bürger und als «Keimzelle der Gesellschaft» auch der bevorzugte Ort, um regulierend einzugreifen. Dieses Buch beleuchtet die wissenschaftlichen und soziokulturellen Hintergründe dieses Forschungszusammenhangs zwischen Psychoanalyse, Kybernetik, Psychiatrie und Antipsychiatrie.

Autorenporträt

Marina Lienhard hat Geschichte und Filmwissenschaft studiert und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im transdisziplinären Forschungsprojekt «Schizophrenie»: Rezeption, Bedeutungswandel und Kritik eines Begriffes im 20. Jahrhundert. Sie forscht und lehrt an der Universität Zürich zur Geschichte der Psychiatrie und Psychopharmaka.

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Steinentorstrasse 13
4010 BASEL
CH

E-Mail: liv.etienne@schwabe.ch

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