Beschreibung
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion fügt sich Europa neu zusammen. Europa ist aber nicht nur ein Raum von Werten und Ideen, sondern auch ein Verkehrsraum. Das geteilte Europa war bestimmt von zerschnittenen Verkehrswegen, mit Endstationen an den Grenzen zwischen West und Ost. 1989 begann man, abgerissene Linien wieder in Betrieb zu nehmen. Ohne einen einheitlichen und modernisierten Verkehrsraum kann es ein neues und vereintes Europa nicht geben. Entfernung und Nähe, Versorgung und Verteilung von Gütern, Ideen und Menschen sind ohne das Medium des Verkehrs nicht denkbar. Die Beiträge greifen zentrale Aspekte des komplexen Themas Verkehr und dessen Bedeutung für eine moderne Geschichtsschreibung auf und zeigen, wie Europa im 20. Jahrhundert durch Verkehr und Mobilität gestaltet wurde.
Autorenporträt
Ralf Roth ist außerplanmäßiger Professor am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Karl Schlögel war von 1990 bis 1994 Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz und von 1995 bis 2013 Professor für Osteuropäische Geschichte Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
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