Beschreibung
Der algerische Roman behandelt zahlreiche Themen im Zusammenhang mit sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Fragen in Algerien vor der Revolution, während der Unabhängigkeit und danach. Vor der Revolution von 1954 entwickelte er einen expliziten Diskurs, der sich mit sozialen Problemen wie Obdachlosigkeit, Elend und Armut befasste und Themen wie Einwanderung, Arbeitslosigkeit sowie Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Algerier beschrieb. Er konzentrierte sich zudem auf das Thema Widerstand und spiegelte das Leben der Algerier wider. Diese Arbeit wirft folgende Forschungsfragen auf: Inwiefern beeinflusst die algerische Geschichte den algerischen Roman? Welchen Diskurs vermittelte der algerische Roman in dieser Zeit? Inwiefern gilt der algerische Roman als therapeutisches Mittel gegenüber der eurozentrischen Sichtweise auf das koloniale Erbe? Unter Bezugnahme auf die Geschichte lässt sich folgende Hypothese aufstellen: Die Hypothese lautet, dass der algerische Roman eine therapeutische Rolle bei der Rekonstruktion des algerischen Gedächtnisses spielt, indem er an die Gewalt erinnert und diese analysiert, die von den Kolonialherren angewendet wurde, um der Geschichte der Unterdrückung eine falsche Sichtweise aufzuzwingen. Während der Revolution spielten Romanautoren durch ihre Schriften eine wichtige Rolle in der algerischen Szene.
Herstellerkennzeichnung:
OmniScriptum SRL
Str. Armeneasca 28/1, office 1
2012 Chisinau
MD
E-Mail: info@omniscriptum.com




































































































