Hebammen, Ärzte und ihr Rosengarten

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Ein medizinisches Handbuch und die Umbrüche in der Obstetrik des 15. und 16. Jahrhunderts, Beihefte zur Mediaevistik 26

ISBN: 3631788177
ISBN 13: 9783631788172
Autor: Hitthaler-Frank, Theresa
Verlag: Peter Lang
Umfang: 200 S., 3 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 17.11.2020
Auflage: 1/2020
Format: 1.7 x 23.6 x 16
Gewicht: 461 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Hebammenordnungen des Spätmittelalters führten zu Kompetenzverschiebungen in der Geburtshilfe. Ärzte verfassten Hebammenlehrbücher für Geburtshelferinnen. Diese dienten auch der obstetrischen Bildung von Ärzten/Chirurgen. Der Buchdruck unterstützte die Verbreitung des geburtshilflichen Wissens und die Professionalisierung des Hebammenwesens.

Artikelnummer: 6313428 Kategorie:

Beschreibung

Mit dem Aufkommen der ersten deutschsprachigen Hebammenordnungen ab der Mitte des 15.Jahrhunderts kam es zu Kompetenzverschiebungen innerhalb der Geburtshilfe und zur Kontrolle von Hebammen durch Stadträte und Ärzte. Gleichzeitig erschienen die ersten gedruckten deutschsprachigen Hebammenlehrbücher, die von männlichen Autoren explizit an Frauen und Geburtshelferinnen adressiert wurden. Der Swangern Frauwen vnd hebam(m)en Rosegarten (1513) von Eucharius Rösslin beantwortet Fragen zur Praxistauglichkeit der Lehrbücher und zeigt die Rolle männlicher Mediziner und Praktiker innerhalb der Geburtshilfe auf. Diese Forschungsarbeit beleuchtet neben dem Hebammenwesen am Beginn seiner Professionalisierung auch den Buchdruck und seine Rolle bei der Verbreitung obstetrischen Wissens.

Autorenporträt

Theresa Hitthaler-Frank studierte Geschichte und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Wissenschaftsgeschichte dieser Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Medizingeschichte des 15. und 16. Jahrhunderts.

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