Die deutsche Textilindustrie zwischen 1933 und 1939

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Staatsinterventionismus und ökonomische Rationalität, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beihefte 174.1

ISBN: 3515085319
ISBN 13: 9783515085311
Autor: Höschle, Gerd
Verlag: Franz Steiner Verlag
Umfang: 368 S., 369 S., 11 s/w Illustr., 87 s/w Tab., 98 Illustr.
Erscheinungsdatum: 20.07.2004
Auflage: 1/2004
Gewicht: 627 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 1542719 Kategorie:

Beschreibung

Bei der wirtschaftshistorischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus wurde die Konsumgüterindustrie bislang vernachlässigt. Dabei ist gerade die umfassende staatliche Regulierung der Textilindustrie - wichtigster Vertreter dieses Sektors - höchst bedeutsam, da sie dem NS-Regime als wirtschaftspolitisches Experimentierfeld diente. Gleichwohl gelang es einer größeren Anzahl von Textilunternehmen, mit beachtlichem Gewinn zu wirtschaften. Entscheidend hierfür war die positive Reaktion auf ein staatlicherseits installiertes, an den Regimezielen orientiertes Anreizsystem, das eine Umgehung der rigiden Einschränkungen ermöglichte. Die Kehrseite der NS-Textilpolitik war aber eine seit 1937 bestehende qualitative und quantitative Unterversorgung der deutschen Bevölkerung.

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