Deutschsprachige Zionismen

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Verfechter, Kritiker und Gegner, Organisationen und Medien (1890-1938), Zivilisationen und Geschichte / Civilizations and History / Civilisations et Histoire 58

ISBN: 363179746X
ISBN 13: 9783631797464
Herausgeber: Lisa Sophie Gebhard/David Hamann/Ina Ulrike Paul
Verlag: Peter Lang
Umfang: 278 S.
Erscheinungsdatum: 18.10.2019
Auflage: 1/2019
Format: 2 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 475 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Beiträge analysieren den modernen Zionismus als eine heterogene Bewegung, die Aushandlungsprozesse über eine jüdische Heimstätte führte. Es werden individuelle und kollektive Identitätsbildungsstrategien verschiedener AkteurInnen sowie Agitationsmittel und Diskurse innerhalb der zionistischen Bewegung (Zionismen) untersucht.

Artikelnummer: 7442719 Kategorie:

Beschreibung

Der moderne Zionismus bildete nie eine politische Einheit, sondern vielmehr eine heterogene Bewegung. Wie ihre ZeitgenossInnen waren auch die ZionistInnen in ihrer ideologisch-politischen Entwicklung von gängigen Wissens- und Ideenbeständen beeinflusst und verhandelten in dieser Zeitgebundenheit ihre Vision(en) von einer künftigen jüdischen Heimstätte. Die Beiträge dieses Bandes analysieren AkteurInnen, Agitationsmittel und Diskurse innerhalb der vielseitigen zionistischen Bewegung, die als Zionismen apostrophiert werden. Die AutorInnen hinterfragen herkömmliche Narrative im Hinblick auf individuelle und kollektive Strategien der Identitätsbildung. Sie beleuchten zudem das spannungsreiche Verhältnis der ZionistInnen untereinander sowie ihre ambivalenten Beziehungen zu nichtzionistischen Gruppen.

Autorenporträt

Lisa Sophie Gebhard studierte Geschichts- und Kulturwissenschaften in Berlin, Kiel und Mailand. Sie promoviert am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin über das vielseitige Lebenswerk des deutschen Zionisten Davis Trietsch (1870-1935). Seit 2015 arbeitet sie als Freie Lektorin im Hentrich & Hentrich Verlag für Jüdische Kultur und Zeitgeschichte. David Hamann studierte Neuere/Neueste Geschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum und der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit promoviert er am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin über jüdische Migration und den Hilfsverein der deutschen Juden. Seit 2010 arbeitet er als freiberuflicher Historiker in Berlin.

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