Das lange Gedächtnis des Josef Ackerl

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Erinnerte und vergessene ZeitSchichten eines von ZeitGeschichte(n) durchlöcherten Menschenlebens

ISBN: 3205219767
ISBN 13: 9783205219767
Autor: Posch, Ronald (Dr.)
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 328 S.
Erscheinungsdatum: 15.04.2024
Auflage: 1/2024
Gewicht: 649 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Der 1890 im Habsburgerreich geborene Kleinbauer Josef Ackerl überlebte nach einem Durchschuss der linken Schulter den Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Die Revolutionen 1917 und die Bürgerkriege danach verhinderten eine Heimkehr nach Kriegsende. Erst 1920 kehrte ein gezeichneter Ackerl nach wochenlanger Zug- und Schiffsreise in die geschrumpfte, nun demokratische Republik Österreich zurück. Von 1932 bis zum Kriegsende 1945 war Ackerl Vizebürgermeister des oststeirischen Dorfes Gschmaier. Austrofaschismus und Nationalsozialismus stand er positiv gegenüber. Zu Kriegsende wurde er als Mitglied des Volkssturms Zeuge der Todesmärsche. Seine Menschlichkeit hat Ackerl behalten – und zwei Juden vor dem Tod bewahrt. Nach dem Krieg kehrte Ruhe ein. Trügerische Ruhe.

Ein Leben im Spiegel der Erinnerung

Artikelnummer: 2655287 Kategorie:

Beschreibung

Kann ein Mensch die geballten Extreme des 20. Jahrhunderts aushalten? Josef Ackerl hat Verwundung und Gefangenschaft, die russische Revolutionen und Bürgerkriege, den Tod des Bruders, Austrofaschismus und Nationalsozialismus ertragen. Und dennoch Menschlichkeit und Fröhlichkeit bewahrt. Der 1890 im Habsburgerreich geborene Kleinbauer Josef Ackerl überlebte nach einem Durchschuss der linken Schulter den Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft. Die Revolutionen 1917 und die Bürgerkriege danach verhinderten eine Heimkehr nach Kriegsende. Erst 1920 kehrte ein gezeichneter Ackerl nach wochenlanger Zug- und Schiffsreise in die geschrumpfte, nun demokratische Republik Österreich zurück. Von 1932 bis zum Kriegsende 1945 war Ackerl Vizebürgermeister des oststeirischen Dorfes Gschmaier. Austrofaschismus und Nationalsozialismus stand er positiv gegenüber. Zu Kriegsende wurde er als Mitglied des Volkssturms Zeuge der Todesmärsche. Seine Menschlichkeit hat Ackerl behalten - und zwei Juden vor dem Tod bewahrt. Nach dem Krieg kehrte Ruhe ein. Trügerische Ruhe.

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