Das Hungerleiderhaus

Lieferzeit: Lieferbar innerhalb 14 Tagen

32,00 

Die Geschichte einer mitteleuropäischen Familie und ihres Hauses

ISBN: 3205219309
ISBN 13: 9783205219309
Autor: Schwimmer, Walter (Dr.)
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 171 S.
Erscheinungsdatum: 17.06.2024
Auflage: 1/2024
Gewicht: 413 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Das Hungerleiderhaus war ab März 1938 Schauplatz der Judenverfolgung mit allen Facetten des Nazi-Terrors. Sein Besitzer Simon Hungerleider hatte bis dahin ein bewegtes Leben geführt: Er arbeitete als Zigarrenverkäufer in einem Bordell in Amerika, war viermal verheiratet, dreimal geschieden und hatte einen unehelichen Sohn, er erlebte Verhaftungen und Freisprüche. Aber 1938 war Simons Welt eine andere: Er spielte mit den NS-Behörden Katz und Maus, trieb den Abwickler seiner Firma zur Verzweiflung, schloss einen notariellen Erbvertrag mit seiner arischen Frau, schenkte ihr das Hungerleiderhaus und inszenierte eine Schein-Scheidung. Nicht abwenden konnte er die Ermordung seines achtjährigen Enkels Herbert in Maly Trostinec. Simon Hungerleider starb Ende 1942 in Theresienstadt.

Die Hungerleider: Eine Haus- und Familiengeschichte

Artikelnummer: 2511455 Kategorie:

Beschreibung

Das Hungerleiderhaus und sein Besitzer Simon Hungerleider, ein erfolgreicher jüdischer Geflügelhändler, stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, die im Osten der k.u.k. Monarchie ihren Anfang nahm, in Wien ihre Blütezeit erlebte und im Exil und den NS-Todeslagern ihr tragisches Ende fand. Das Hungerleiderhaus war ab März 1938 Schauplatz der Judenverfolgung mit allen Facetten des Nazi-Terrors. Sein Besitzer Simon Hungerleider hatte bis dahin ein bewegtes Leben geführt: Er arbeitete als Zigarrenverkäufer in einem Bordell in Amerika, war viermal verheiratet, dreimal geschieden und hatte einen unehelichen Sohn, er erlebte Verhaftungen und Freisprüche. Aber 1938 war Simons Welt eine andere: Er spielte mit den NS-Behörden Katz und Maus, trieb den Abwickler seiner Firma zur Verzweiflung, schloss einen notariellen Erbvertrag mit seiner arischen Frau, schenkte ihr das Hungerleiderhaus und inszenierte eine Schein-Scheidung. Nicht abwenden konnte er die Ermordung seines achtjährigen Enkels Herbert in Maly Trostinec. Simon Hungerleider starb Ende 1942 in Theresienstadt.

Herstellerkennzeichnung:


Brill Deutschland GmbH
Wollmarktstr. 115
33098 Paderborn
DE

E-Mail: productsafety@degruyterbrill.com

Das könnte Ihnen auch gefallen …