Arbeiten unter Hitler

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NS-Sozialpolitik, Deutsche Arbeitsfront und Herrschaftspraxis im besetzten Luxemburg am Beispiel der Schwerindustrie 1940-1944, Études luxembourgeoises / Luxemburg-Studien 16

ISBN: 3631780451
ISBN 13: 9783631780459
Autor: Schoentgen, Marc
Herausgeber: Michel Pauly
Verlag: Peter Lang
Umfang: 688 S., 2 farbige Illustr.
Erscheinungsdatum: 24.02.2021
Auflage: 1/2021
Format: 4.2 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 988 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Arbeits- und Sozialpolitik war ein wichtiges Element der nationalsozialistischen Annexions- und Besatzungspolitik in Luxemburg. Die DAFwollte die arbeitenden Menschen für die rassistische Ideologie und den ‚totalen‘ Krieg mobilisieren. Die Stellung der DAF in Alltag, Kultur und Wirtschaft führte zu unterschiedlichen Reaktionen.

Artikelnummer: 5817180 Kategorie:

Beschreibung

Die nationalsozialistische Besatzung Luxemburgs (1940-1944) beeinflusste alle Lebensbereiche der Bevölkerung. Für den Koblenzer Gauleiter Gustav Simon war das kleine Land ein Experimentierfeld 'neuer Staatlichkeit' und im Zuge der Neuordnung nutzte er geschickt die Spielräume der Arbeits-, Lohn- und Freizeitpolitik. Damit wollten der Gauleiter und andere Parteifunktionäre in erster Linie die Arbeiter und Angestellten der luxemburgischen Schwerindustrie vom NS-Regime überzeugen und für den 'totalen Krieg' mobilisieren. Der Autor zeichnet die Geschichte der Deutschen Arbeitsfront und ihrer Funktionäre nach. Die Organisation verzeichnete wegen ihres gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dynamismus gewisse Anfangserfolge. Sie war aber letztlich ein Kontroll- und Überwachungsinstrument, das die Menschen auf der Arbeit und im Privatleben im nationalsozialistischen Sinne erziehen und beeinflussen wollte. Der Autor untersucht anhand zahlreicher biographischer Beispiele deutscher und luxemburgischer Akteure, wie unterschiedlich die Menschen in einer Besatzungsgesellschaft auf Druck, Verlockungen und Unrechtsmaßnahmen reagierten.

Autorenporträt

Marc Schoentgen studierte in Tübingen und promovierte mit der vorliegenden Arbeit an der Universität Luxemburg. Er ist u.a. im Bildungsbereich tätig und als Historiker an Forschungs- und Publikationsprojekten zur Geschichte Luxemburgs im Zweiten Weltkrieg beteiligt.

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