Die Macht der Gottheit im Bild

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Archäologische Studien zur griechischen Götterstatue

ISBN: 3946317154
ISBN 13: 9783946317159
Autor: Hölscher, Fernande
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 581 S., 107 Illustr., 107 Fotos, 107 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.12.2017
Auflage: 1/2017
Format: 3 x 22.5 x 15
Gewicht: 1044 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Im antiken Griechenland suchten die Menschen, der Gottheit im dinglichen Gegenüber zu begegnen. Schon in früher Zeit gab es Orte, die halfen, die Götter zu imaginieren. Seit dem 8./7. Jahrhundert v. Chr. wurde mit Kultbildern in größerem Format eine neue Qualität erreicht: Die Götter standen nun leibhaftig vor den Augen der Verehrenden. Spätere rationale Kritiker stellten hingegen die Materialhaftigkeit der Bilder in den Vordergrund. Das Buch zeigt jedoch, dass durchweg Strategien entwickelt wurden, diese Materialität in Ritualen und Geschichten zu überspielen, weil man das lebendig erfahrene Bild zum nahen Umgang mit der Gottheit brauchte.

Griechische Kultstatuen im Spannungsfeld ihrer Materialität und Macht als ‚lebendige‘ Götterbilder.

Artikelnummer: 3986422 Kategorie:

Beschreibung

Im antiken Griechenland suchten die Menschen, der Gottheit im dinglichen Gegenüber zu begegnen. Seit früher Zeit gab es Orte, die als Erinnerungsstützen für die Präsenz der Götter dienten, die halfen, die Götter, wie sie vor allem durch Homer und Hesiod vermittelt waren, zu imaginieren.Dem gegenüber wurde mit Kultbildern in größerem Format seit dem 8./7. Jahrhundert v. Chr. eine neue Qualität erreicht: Die Götter standen nun leibhaftig vor den Augen der Verehrenden, die sie wie ihresgleichen pflegten, an andere Orte brachten, mit Dank und Bitten in ihr persönliches Leben einbezogen. Die Nähe, die sich in Gestalt der Götterstatuen als Personen auftat, war späteren rationalen Kritikern suspekt, welche die Materialhaftigkeit der Bilder in den Vordergrund stellten und damit die lebendige Macht der Götterbilder leugneten.Die These dieser Zusammenschau der Kultbilder vom 8. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. ist jedoch, dass man durchweg Strategien entwickelte, diese Materialität in Ritualen und Geschichten zu überspielen, weil man das lebendig erfahrene Bild zum nahen Umgang mit der Gottheit brauchte. Von der Macht der Gottheit im Bild aus erschließen sich mehrere Riten und Mythen um griechische Kultbilder neu.

Autorenporträt

Fernande Hölscher ist klassische Archäologin und lebt in Heidelberg.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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