Terrorismus und das moderne Selbst

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Religiöse Semantiken revolutionärer Gewalt im späten Zarenreich (1860-1917), Religiöse Kulturen im Europa der Neuzeit 14

ISBN: 3525370598
ISBN 13: 9783525370599
Autor: Fastovskij, Vitalij
Herausgeber: Milos Havelka/Friedrich Wilhelm Graf/Martin Schulze Wessel u a
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 318 S., 6 Illustr., 6 Fotos, 6 Abb.
Erscheinungsdatum: 01.10.2018
Auflage: 1/2018
Format: 2.6 x 23.7 x 16.3
Gewicht: 651 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Russische Revolutionäre sprachen ungewöhnlich oft von ‚Märtyrern der Revolution‘, der ‚heiligen Sache‘, dem kommenden ‚Reich des Sozialismus‘ oder gar dem ‚Allerheiligsten des Terrors‘. Auch in ihren Praktiken übernahmen sie ungeachtet ihrer mehrheitlich atheistischen Ausrichtung oftmals bewusst Elemente religiöser Ethiken. Im Zentrum der Studie steht die Untersuchung des Verhältnisses von Autonomie- und Authentizitätsvorstellungen sowie säkularisierten Heilserwartungen. Auf dieser Grundlage wird die Frage nach dem Gewaltpotenzial der Bewegung und der Langlebigkeit der Mythen der Revolutionäre beantwortet.

Die Studie liefert einen Beitrag zur kulturgeschichtlichen Revolutions- und Terrorismusforschung

Artikelnummer: 3275147 Kategorie:

Beschreibung

Russische Revolutionäre sprachen ungewöhnlich oft von 'Märtyrern der Revolution', der 'heiligen Sache', dem kommenden 'Reich des Sozialismus' oder gar dem 'Allerheiligsten des Terrors'. Auch in ihren Praktiken übernahmen sie ungeachtet ihrer mehrheitlich atheistischen Ausrichtung oftmals bewusst Elemente religiöser Ethiken. Diese Arbeit, die der kulturgeschichtlichen Revolutions- und Terrorismusforschung zugeordnet werden kann, untersucht die religiöse Imprägnierung der Selbstzeugnisse und Praktiken der Revolutionäre und bietet damit einem Beitrag zum besseren Verständnis ihres Denkens und Handelns. Im Zentrum steht die Untersuchung des Verhältnisses von Autonomie- und Authentizitätsvorstellungen und säkularisierten Heilserwartungen. Auf dieser Grundlage wird die Frage nach dem Gewaltpotenzial der Bewegung und der Langlebigkeit ihrer Moralvorstellungen beantwortet. Darüber hinaus werden die Zusammenhänge zwischen dem sogenannten 'revolutionärem' und 'sowjetischem Selbst' diskutiert.

Autorenporträt

Dr. Vitalij Fastovskij ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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