Johannes Haller (1865-1947)

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Briefe eines Historikers, Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts 71

ISBN: 3110369680
ISBN 13: 9783110369687
Herausgeber: Benjamin Hasselhorn/Christian Kleinert
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Umfang: VIII, 679 S.
Erscheinungsdatum: 15.09.2014
Auflage: 1/2014
Format: 4.1 x 24.5 x 17.5
Gewicht: 1245 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 6710431 Kategorie:

Beschreibung

Johannes Haller war der wohl meistgelesene deutsche Historiker seiner Zeit. Allgemeinverständliche Darstellungen zur deutschen Geschichte und mediävistische Arbeiten zur Kirchen- und vor allem zur Papsttumsgeschichte begründeten seinen öffentlichen und wissenschaftlichen Ruhm. Der Deutschbalte und Wahl-Römer gehörte aber trotzdem zeitlebens eher zu den Außenseitern innerhalb der Geschichtswissenschaft. Dafür dürften vor allem Hallers von vielen als "schwierig" wahrgenommener Charakter und seine ausgesprochene Neigung zur Polemik ausschlaggebend gewesen sein. Ein anhaltender Nachruhm blieb ihm außerdem aufgrund seiner politischen Positionierung nach 1918 versagt: Zuerst deutschnationaler Kritiker der Weimarer Republik, zeigte er Anfang der 1930er Jahre Sympathien für die nationalsozialistische Bewegung, die ihn zu einer "angewiderten Bewunderung" (Heribert Müller) des NS-Regimes führten. Die hier vorgelegte Auswahledition der Briefe Hallers dokumentiert den eigenwilligen Blick eines Gelehrten von Rang auf die Geschichte Deutschlands zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. Für jede Forschung zur Wissenschafts-, Kultur-, Geistes- und Politikgeschichte dieser Epoche liefern Hallers Briefe äußerst wertvolle Einblicke.

Autorenporträt

Benjamin Hasselhorn, Universität Passau; Christian Kleinert, Universität Frankfurt/Main.

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