Euthanasie im Nationalsozialismus

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Die Frage der Beteiligung der Universitätspsychiatrie am Beispiel der Heidelberger Klinik

ISBN: 3639450078
ISBN 13: 9783639450071
Autor: Bienentreu, Sara
Verlag: AV Akademikerverlag
Umfang: 292 S.
Erscheinungsdatum: 06.08.2012
Auflage: 1/2012
Format: 1.9 x 22 x 15
Gewicht: 453 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 8357761 Kategorie:

Beschreibung

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Der Begriff Euthanasie ist aktuell unter anderem aufgrund der Sterbe­hilfediskussion der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben in eine Diskussion geraten. Auch die Möglichkeiten der humangenetischen Medizin und der pränatalen Diagnostik führen häufig zu brisanten Debatten. Die Ereignisse in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 dürfen nicht in Vergessenheit geraten, sondern sollten als Mahnung dienen, die Gefahren der modernen Medizin und neuer ethischer Ansätze nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie und Zwangssterilisation spielen in der offiziellen Erinnerungskultur nur eine unter­geordnete Rolle und es besteht nach wie vor eine mangelnde Bereitschaft sich mit dem Themenkreis zu befassen. Weit über 200.000 Patienten, zumeist psychisch bzw. neurologisch Erkrankte, wurden im Rahmen der verschiedenen Phasen der Euthanasie-Aktion getötet. Die genaue Rolle der Universitätspsychiatrie in Deutschland wurde bislang noch nicht eingehend untersucht, was nachzuholen sich die vorliegende Arbeit am Beispiel der Heidelberger Psychiatrischen Klinik zum Ziel gesetzt hat.

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