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Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945, Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Schriften des Simon-Dubnow-Instituts 19

ISBN: 3525370504
ISBN 13: 9783525370506
Autor: Gallas, Elisabeth
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 368 S., 24 Illustr., 24 Bildtaf.
Erscheinungsdatum: 11.07.2016
Auflage: 2/2016
Format: 3 x 23.7 x 16.5
Gewicht: 725 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Im Jahr 1947 wurde in New York die Jewish Cultural Reconstruction (JCR) begründet. Gemeinsam mit der amerikanischen Militärregierung nahm sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Suche und Rückerstattung von geraubten Büchern und weiteren jüdischen Kulturgütern in Europa an. Diese frühen Initiativen wurden von bedeutenden jüdischen Gelehrten wie Hannah Arendt, Salo W. Baron, Lucy S. Dawidowicz und Gershom Scholem unterstützt. Der Blick auf die Umstände der kulturellen Rückerstattung im Netzwerk der JCR ermöglicht nicht nur Einsichten in elementare Fragen der Neubestimmung jüdischer Existenz nach dem Holocaust, sondern er gibt auch neue Impulse zum Verständnis jüdischen Geschichtsdenkens nach dem Zivilisationsbruch.

Die Geschichte jüdischer Initiativen zur Rettung geraubter Kulturgüter nach dem Zweiten Weltkrieg.

Artikelnummer: 9651665 Kategorie:

Beschreibung

Im Jahr 1947 wurde in New York die Jewish Cultural Reconstruction (JCR) begründet. Diese Organisation nahm sich nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der amerikanischen Militärregierung der Suche und Rückerstattung von geraubten Büchern und weiteren jüdischen Kulturgütern in Europa an. Angeregt und begleitet wurden diese frühen Initiativen von bedeutenden jüdischen Gelehrten wie Hannah Arendt, Salo Wittmayer Baron, Gershom Scholem und Lucy S. Dawidowicz. Elisabeth Gallas rückt Geschichte und Bedeutung der JCR ins Zentrum ihrer Studie und lenkt den Blick auf die Umstände der kulturellen Rückerstattung. Daraus ergeben sich Einsichten in wesentliche rechtliche und moralische Fragen der Neubestimmung jüdischer Existenz nach dem Holocaust und neue Impulse zum Verständnis jüdischen Geschichtsdenkens nach dem Zivilisationsbruch.

Autorenporträt

Dr. Elisabeth Gallas ist leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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