Nicht nur Raubkunst!

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Sensible Dinge in Museen und universitären Sammlungen

ISBN: 3847108085
ISBN 13: 9783847108085
Herausgeber: Anna-Maria Brandstetter/Vera Hierholzer/Mechthild Dreyer
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 327 S.
Erscheinungsdatum: 11.12.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.7 x 23.9 x 16.4
Gewicht: 644 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Unter dem Stuchwort sensible Dinge stehen seit einigen Jahren die NS-Raubkunst und Kulturgüter im Fokus, die im Rahmen der Kolonialisierung nach Europa verbracht wurden. Es gibt noch viele Arten sensibler Dinge in Sammlungen: sterbliche Überreste, religiöse Artefakte oder unter den Artenschutz fallende Naturalia. Der Band wählt eine dezidiert vergleichende Perspektive und geht der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesen Objekten disziplinen- und institutionenübergreifend nach. Durch den Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Museen und Universitäten nimmt er erstmals auch die besonderen Herausforderungen universitärer Sammlungen in den Blick.

Disziplinen- und institutionenübergreifende Diskussion eines angemessenen Umgangs mit sensiblen Sammlungsobjekten

Artikelnummer: 3047261 Kategorie:

Beschreibung

Öffentliche Sammlungen bewahren vielfach Dinge, die heute aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden. Im Fokus stehen seit einigen Jahren die NS-Raubkunst und zunehmend auch Kulturgüter, die im Rahmen der Kolonialisierung nach Europa verbracht wurden. Doch gibt es noch viele weitere Arten sensibler Dinge wie sterbliche Überreste, religiöse Artefakte, illegal gehandelte Antiken oder unter den Artenschutz fallende Naturalia. Der Band wählt eine dezidiert vergleichende Perspektive und geht der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesen Objekten disziplinen- und institutionenübergreifend nach. Durch den Erfahrungsaustausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Museen und Universitäten nimmt er das Thema erstmals auch systematisch für universitäre Sammlungen in den Blick, die aufgrund ihrer Heterogenität ein besonders breites Spektrum potentiell sensibler Objekte abdecken. Public collections often preserve things that are nowadays considered sensitive for ethical reasons. For some years, the focus has been on Nazi looted art and is now increasingly being directed at cultural assets brought to Europe as part of colonisation. There are, however, many other types of sensitive things, such as mortal remains, religious artefacts, illegally traded antiques and wildlife products that fall under the protection of endangered species. This volume chooses to take on a decidedly comparative perspective in investigating how to appropriately deal with these objects across disciplines and institutions. For the first time, through the exchange of experience between scientists from museums and universities, it also systematically examines the topic for university collections, which, due to their heterogeneity, cover a particularly wide range of potentially sensitive objects.

Autorenporträt

Dr. Anna-Maria Brandstetter ist Ethnologin und Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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