Kontroverse Reproduktion

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Zur Legitimierung der Samenspende im reproduktionsmedizinischen Diskurs, Gender Studies

ISBN: 3837645010
ISBN 13: 9783837645019
Autor: Banihaschemi, Susan
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 208 S., 1 s/w Illustr., 1 Illustr.
Erscheinungsdatum: 16.08.2018
Auflage: 1/2018
Format: 1.5 x 22.5 x 14.7
Gewicht: 341 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Die Samenspende – eine reproduktionsmedizinische Behandlungsmethode bei Infertilität des Mannes. Eine Analyse der Legitimierung und Normalisierung.

Artikelnummer: 5160675 Kategorie:

Beschreibung

Die Etablierung der Reproduktionsmedizin geht einher mit teils massiven Kontroversen. Denn nicht alles, was technologisch und reproduktionsmedizinisch machbar wäre, ist auch gesellschaftlich vorstellbar und zu legitimieren. So wurde die reproduktionsmedizinische Behandlung mit Spendersamen in der deutschen Ärzteschaft lange als standesunwürdig verhandelt - sie konnte sich nur nach und nach zu einer anerkannten medizinischen Behandlungsform bei Infertilität des Mannes entwickeln. Susan Banihaschemi zeigt in ihrer Diskursanalyse auf, dass die Etablierung der Samenspende von kontroversen Aushandlungs- und Legitimierungsprozessen begleitet war, in denen auch Vorstellungen und Wissen von als natürlich gesetzten Beziehungen und von der Reproduktion der Geschlechter verhandelt werden.

Autorenporträt

Susan Banihaschemi (Dr. phil.) hat an der Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender Studies, Medizin- und Gesundheitssoziologie, Diskurstheorie und -analyse sowie Biopolitik.

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