Jüdisches Eigentum in Europas Häfen

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Zum Umgang mit Umzugsgut jüdischer Emigrant:innen im Nationalsozialismus, Tagungsberichte des Deutschen Schifffahrtsmuseums

ISBN: 383768086X
ISBN 13: 9783837680867
Herausgeber: Susanne Kiel/Kathrin Kleibl
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 260 S., 38 s/w Illustr., 25 farbige Illustr., 63 Illustr.
Erscheinungsdatum: 11.02.2026
Auflage: 1/2026
Format: 2.2 x 24.6 x 16.4
Gewicht: 721 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Umzugsgüter jüdischer Emigrant*innen in den Häfen Europas: Perspektiven auf Beschlagnahmung und Enteignung während des Zweiten Weltkriegs und darüber hinaus.

Artikelnummer: 8449697 Kategorie:

Beschreibung

Während des Zweiten Weltkriegs lagerten in den Häfen Europas Umzugsgüter von als Juden verfolgten Menschen, die aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik den Kontinent verlassen mussten. Die Güter konnten mit Kriegsbeginn nicht mehr verschifft werden und wurden von den Behörden beschlagnahmt und öffentlich versteigert. Die Erlöse flossen in die Reichskasse, was nur durch ein eingespieltes administratives System und ein Netzwerk von Profiteur:innen möglich war. Noch heute befinden sich viele dieser geraubten Gegenstände und Kunstwerke in privater und öffentlicher Hand. Die Beiträgerinnen nehmen diese Ereignisse erstmals europaweit in den Blick und dokumentieren das Zusammenspiel der Akteure über Ländergrenzen.

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