Beschreibung
Während des Zweiten Weltkriegs lagerten in den Häfen Europas Umzugsgüter von als Juden verfolgten Menschen, die aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik den Kontinent verlassen mussten. Die Güter konnten mit Kriegsbeginn nicht mehr verschifft werden und wurden von den Behörden beschlagnahmt und öffentlich versteigert. Die Erlöse flossen in die Reichskasse, was nur durch ein eingespieltes administratives System und ein Netzwerk von Profiteur:innen möglich war. Noch heute befinden sich viele dieser geraubten Gegenstände und Kunstwerke in privater und öffentlicher Hand. Die Beiträgerinnen nehmen diese Ereignisse erstmals europaweit in den Blick und dokumentieren das Zusammenspiel der Akteure über Ländergrenzen.
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