Inszenierte Intermedialität

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Zur Wanderung ästhetischer Kategorien in Bild und Schrift, Metabasis – Transkriptionen zwischen Literaturen, Künsten und Medien 23

ISBN: 3837676900
ISBN 13: 9783837676907
Autor: Chachali, Stella
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 252 S., 8 s/w Illustr., 35 farbige Illustr., 43 Illustr.
Erscheinungsdatum: 06.05.2025
Auflage: 1/2025
Gewicht: 408 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Inszenierte Intermedialität erklärt: Medien als Körper und ästhetische Kategorien als nomadische Figuren.

Artikelnummer: 6086016 Kategorie:

Beschreibung

Inszenierte Intermedialität bezeichnet ein Phänomen, bei dem mindestens zwei unterschiedliche Medien - z.B. Literatur und Malerei - innerhalb eines Mediums in Kontakt treten und sich gegenseitig inszenieren. Das Medium stellt dabei ein offenes Feld von Möglichkeiten und Spannungen dar: Eine literarische Figur erscheint, als wäre sie ein Bild, oder ein visuelles Detail beginnt zu erzählen, wie es Wörter tun. Um dieses Konzept besser zu verstehen, folgt Stella Chachali der Struktur eines Theaterstücks, in dem die medialen Körper von Schrift und Bild den Chor bilden, während die ästhetischen Kategorien, die solche Phänomene entschlüsseln, die zentralen Helden des Dramas sind. Die Kategorien wandern als nomadische Figuren zwischen unterschiedlichen Diskursen, bis sie das Feld der Intermedialität erreichen und ästhetisiert werden. Dann beginnen sie in schriftbildlichen Straßen zu flanieren und eröffnen so neue intermediale Wege.

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