Human after Man

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ISBN: 3035804656
ISBN 13: 9783035804652
Herausgeber: Marietta Kesting/Susanne Witzgall
Verlag: diaphanes verlag
Umfang: 264 S.
Erscheinungsdatum: 11.11.2022
Auflage: 1/2022
Produktform: Kartoniert
Einband: KT
Artikelnummer: 2465068 Kategorie:

Beschreibung

Das Ideal des westlichen weißen Mannes (Man) als universaler Repräsentant des Menschen (Human) steht in der Kritik. Die jamaikanische Autorin und Philosophin Sylvia Wynter, auf deren Formulierung 'Towards Human after Man' sich der Titel dieses Buches bezieht, plädiert bereits seit mehreren Jahrzehnten für eine dekoloniale Konzeption des Menschen, die sich von seinen westlich normierten und rassifizierten Konfigurationen entkoppelt. Aktuelle neomaterialistische, posthumanistische oder ökologische Diskurse sehen insbesondere im Klimawandel, dem voranschreitenden Artensterben und einer immer engeren Verschmelzung von Lebendigem und Technischem sowie den damit verbundenen kapitalistischen Ausbeutungsmechanismen den zwingenden Anlass für ein Neudenken des Menschlichen. Das Buch setzt diese verschiedenen Ansätze in Bezug zueinander und bringt sie in Dialog mit künstlerischen Positionen, die in radikaler und teils höchst spekulativer Art und Weise alternative Formen des Humanum entwerfen.   Mit Beiträgen von Morehshin Allahyari, Jean-Pierre Bekolo, Bracha L. Ettinger, Louisa Gagliardi, Maja Gunn, Luciana Parisi, Istvan Praet, Kathrin Thiele, Alexander G. Weheliye, Zairong Xiang und anderen.

Autorenporträt

Marietta Kesting ist seit April 2016 Juniorprofessorin für Medientheorieam cx centrum fu¨r interdisziplinäre studien an der Akademie fu¨r Bildende Künste München. Sie studierte Visual Arts am Bennington College, Vermont (USA), und Kultur- und Medienwissenschaft an der HumboldtUniversität zu Berlin. Neben ihren wissenschaftlichen Beiträgen produzierte sie auch Film- und Foto-Arbeiten (Film Sunny Land, Berlinale Forum 2010). Aus dieser Zeit stammt die Publikation Sun Tropes. Sun City and (Post-)Apartheid Culture in South Africa (2009). Seit 2004 ist sie Teil der kollektiven Publikationsplattform b_books in Berlin. Ihre Dissertation Affective Images of Post- Apartheid. Documentary Perspectives on Migration, Xenophobia and Gender in South African Film and Photography (2015) wurde von der DFG gefördert und fu¨r den Humboldt-Preis nominiert. Von 2014 bis 2016 war Kesting wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster Bild|Wissen|Gestaltung und arbeitete zur »Visualisierung des Grenzraums Europa«. Von 2015 bis 2018 war sie Post-Doc an der Universität für angewandte Kunst, Wien, im FWF-Projekt »A Matter of Historicity. Material Practices in Audiovisual Art«. Sie schreibt u.a. für Texte zur Kunst, Social Dynamics und FKW // Zeitschrift fu¨r Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Zuletzt erschien von ihr »Affective Archives« in: D. Newbury u.a. (Hg.), Women and Photography in Africa: Creative Practices and Feminist Challenges (Routledge 2021).

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