Geschichten zerstören

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Antinarrative Prosa in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Lettre

ISBN: 3837657914
ISBN 13: 9783837657913
Autor: Konitzer, Viktor
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 408 S., 7 s/w Illustr., 7 Illustr.
Erscheinungsdatum: 07.10.2021
Auflage: 1/2021
Format: 2.7 x 24 x 15.5
Gewicht: 701 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Nach 1945 schlagen Texte aus Österreich alles kurz und klein, was einer Geschichte ähnelt. Ihr Furor hat Methode – und eine spannende Tradition.

Artikelnummer: 1634142 Kategorie:

Beschreibung

'Der typische Geschichtenzerstörer' sei er, sagt Thomas Bernhard über sich und sein Schreiben, Peter Handkes Erzähler wird vom 'Antifabeltier' heimgesucht und Elfriede Jelineks Bekenntnis als Romanautorin lautet: 'Ich schlage sozusagen mit der Axt drein'. Aber warum unterziehen österreichische Autor*innen nach 1945 das Erzählen als traditionelle Kulturtechnik einer solch scharfen Kritik? Viktor Konitzer verfolgt die Geschichte politischer Erzählfeindschaft bis zu den Ursprüngen einer genuin österreichischen Literatur zurück. Dabei entdeckt er spannende Formen des Nicht-Erzählens - und zeigt, wo die Geschichtenzerstörer*innen Zuflucht suchen: im reinen Fluss der Sprache, der Prosa.

Autorenporträt

Viktor Konitzer (Dr. phil.), geb. 1989, arbeitet als Kommunikationsmanager bei einer internationalen Stiftung für Umweltschutz. An der Universität Konstanz hat er Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften studiert. Veröffentlicht hat er u.a. zu Schillers Dramen, Comicästhetik und Star Trek.

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