Galizien in Bewegung

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Wahrnehmungen – Begegnungen – Verflechtungen, Wiener Galizien-Studien 1

ISBN: 3847107968
ISBN 13: 9783847107965
Herausgeber: Magdalena Baran-Szoltys/Olena Dvoretska/Nino Gude u a
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 281 S.
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2 x 24 x 16
Gewicht: 530 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Neuordnung Europas nach 1918 sowie die seit dem 19. Jahrhundert bestehende massive Migration aus dem Gebiet Galizien führten zu seinem Nachleben in unterschiedlichen nationalen Narrativen und machten es zu einem transnationalen Phänomen, das heute als eine Fortführung des polyethnischen Galiziens gilt. Dabei wird die Instrumentalisierung der Provinz sowie die von Anfang an implizite Künstlichkeit und Wandelbarkeit dieses Konstrukts sichtbar: Diese unterscheidet sich je nach nationalem Narrativ und Zeitraum. Zudem behandelt der Band den wechselseitigen Austausch des Kronlands mit den Nachbarregionen und zeigt seine Bewohner als aktive Akteure soziokultureller und multiethnischer Interaktionen.

Das österreichische Galizien und sein bewegendes Nachleben in (trans-)nationaler und interdisziplinärer Perspektive

Artikelnummer: 2900513 Kategorie:

Beschreibung

Der Band behandelt den wechselseitigen Austausch des Kronlands Galizien und Lodomerien mit den Nachbarregionen und zeigt seine Bewohner als aktive Akteure soziokultureller und multiethnischer Interaktionen. Zudem beleuchtet er die verschiedenartigen Aneignungen Galiziens: Die Neuordnung Europas nach 1918 sowie die seit dem 19. Jahrhundert bestehende Emigration führten zu seinem Nachleben in unterschiedlichen nationalen Narrativen und machten es zu einem transnationalen Phänomen. Dabei wird die Instrumentalisierung der Provinz sowie die von Anfang an implizite Künstlichkeit und Wandelbarkeit dieses Konstrukts sichtbar: Diese unterscheidet sich je nach nationalem Narrativ und Zeitraum. This volume deals with the reciprocal exchange between the Crown land of Galicia and Lodomeria and its neighbouring regions, presenting its inhabitants as active players in sociocultural and multi-ethnic interactions. It also sheds light upon the various annexations of Galicia: the reformation of Europe after 1918 and the emigration in existence since the 19th Century both led to its afterlife in various national narratives and made Galicia a transnational phenomenon. The instrumentalisation of the province, as well as the implicit artificiality and changeability - present from the outset - of this construct, thereby become apparent: this  differs according to national narrative and time period.

Autorenporträt

Magdalena Baran-Szoltys war Kollegiatin des Doktoratskollegs »Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe« an der Universität Wien. Die Slawistin, Germanistin und Literaturwissenschaftlerin forscht komparatistisch zur polnischen und deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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