Fragile Identitäten

Lieferzeit: Lieferbar innerhalb 14 Tagen

30,00 

hors série

ISBN: 303734525X
ISBN 13: 9783037345252
Herausgeber: Susanne Witzgall/Kerstin Stakemeier
Verlag: DIAPHANES AG
Umfang: 256 S.
Erscheinungsdatum: 29.05.2015
Format: 2 x 22 x 16
Gewicht: 636 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Inhaltsangabe9 – 11 Vorwort der Herausgeberinnen (Kerstin Stakemeier, Susanne Witzgall) 13 21 Fragile Identitäten und die Frage des Zusammenlebens (Susanne Witzgall) 23 28 Digitale Sidekicks (Kerstin Stakemeier) 29 40 Fragile Identitäten (Stephen Frosh) 41 56 Akribischer Wahnsinn (Emily Wardill) 57 68 ‚Sozialität ist der fundamentalste Teil dessen, was wir sind‘ (Paul Broks, Stephen Frosh, Emily Wardill) 69 84 ‚Ich habe eigentlich keine andere Identität als die innerhalb eines Kontexts‘ (Terre Thaemlitz) 85 98 Intensive Nähe (Okwui Enwezor) 99 103 ‚Fragilität ist die einzige Sache, die ich wirklich über mich weiß‘ (Claire Denis) 104 109 Projektklasse Claire Denis 110 114 Unterschiedliche Darstellungen (Sarah Rifky) 115 125 ‚Wir fühlen uns heute nicht fragil, aber möglicherweise morgen.‘ (Claire Denis, Okwui Enwezor, Sarah Rifky) 126 138 Fremde, Zombies und desorientierte Identität in der PostApartheidStadt (Gareth A. Jones) 139 146 Das GuelphWellington RuralUrban Program (Miguel RoblesDurán) 147 156 Nomadische Subjekte (Rosi Braidotti) 157 172 ‚Jeder menschliche Körper ist eine alte Zivilisation‘ (Christian Kravagna, Emine Sevgi Özdamar) 173 178 Projektklasse Tobias Zielony 179 190 Die Produktion der Subjektivität (Maurizio Lazzarato) 191 197 München, 10.01.2014 (Jana Euler) 198 211 Enteignung und Nutzlosigkeiten (Kerstin Stakemeier) 212 217 Rosebud/Ranking Light (James Richards) 218 230 Digitales Ich und überfordertes Subjekt (Susanne Witzgall) 231 243 Anonymous, imageboards, memes (Florian Cramer) 245 251 Die Autor_innen 252 253 Bildnachweise

Artikelnummer: 7555616 Kategorie:

Beschreibung

Wie ist es um die Subjektformen der Gegenwart und wie ist es um deren Selbst-Verständnis bestellt? In künstlerischen Arbeiten und wissenschaftlichen Theorien treten immer häufiger fragile Identitäten in den Vordergrund. Sie erscheinen als Kritiken am Begriff der Identität selbst, verweisen aber vor allem auf den prekären Zustand von Subjektformen im fortgeschrittenen Kapitalismus und in aktuellen politischen Umbruchsituationen. Anknüpfend hieran lotet der Band Chancen und Gefährdungen des fragilen Selbst aus und fragt nach der Dringlichkeit eines neuen Konzepts von Subjektivität. Die Publikation ist Ergebnis des zweiten Jahresprogramms des cx centrum für interdisziplinäre studien an der Akademie der Bildenden Künste München.

Autorenporträt

Susanne Witzgall ist seit 2011 wissenschaftliche Leiterin des vom BMBF geförderten cx centrum fu¨r interdisziplinäre studien an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Psychologie und Kunstpädagogik an der Ludwig- MaximiliansUniversität München und der Universität Stuttgart, wo sie 2001 promovierte. Von 2003 bis 2011 lehrte sie am Lehrstuhl fu¨r Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München und im Sommersemester 2013 an der Newcastle University. Darüber hinaus war sie als freie Kuratorin und von 1995 bis 2002 als Kuratorin am Deutschen Museum Bonn und Deutschen Museum, München, tätig. Sie ist unter anderem Kuratorin bzw. Kokuratorin der Ausstellungen: Art & Brain II (1997/1998), Das zweite Gesicht (2002), Say it isn't so (2007), (Re)designing nature (2010/2011) sowie Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Aufsätze zur zeitgenössischen Kunst, zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft, dem Wissen der Kunst und zu Themen aktueller interdisziplinärer Diskurse. Hierzu zählen ihre Monographie Kunst nach der Wissenschaft (2003) sowie New Mobility Regimes in Art and Social Sciences (mit Gerlinde Vogl und Sven Kesselring, 2013). Seit Herbst 2018 ist sie Supervisor der Jungen Akademie der Technischen Universität München und seit 2019 Mitglied des International Advisory Board des Willem de Kooning Academy Research Center Rotterdam sowie Beiratsmitglied des Instituts fu¨r moderne Kunst Nürnberg.

Herstellerkennzeichnung:


diaphanes verlag
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
DE

E-Mail: vertrieb@diaphanes.net

Das könnte Ihnen auch gefallen …