Beschreibung
Warum werden technische Medien 'vermöbelt'? Fernsehmöbel treffen in der BRD in den 1950er/60er-Jahren auf eine Wohnkultur, die sich zu dieser Zeit besonders stark ausdifferenziert. Die 'Vermöbelung' des Fernsehens zeigt sich weniger in Formen und Funktionen des technischen Apparats, sondern vielmehr an seinem Gehäuse-Design und entsprechenden Einrichtungspraktiken. Anhand von zeitgenössischem Quellenmaterial aus Einrichtungs- und Programmzeitschriften, Werbeanzeigen und Fernsehfibeln geht Monique Miggelbrink in einem Kulturvergleich mit den USA den geschlechts- und schichtspezifischen Bedeutungen nach, die sich im Design und Gebrauch von Fernsehapparaten als Möbel herausbilden.
Autorenporträt
Monique Miggelbrink (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn. Von 2012 bis 2017 war sie assoziierte Kollegiatin im Graduiertenkolleg 'Automatismen' an der Universität Paderborn. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Möbel-Werden von Medien, Kulturtechniken des Wohnens, der Medialität von Gehäusen und den Einrichtungen des Computers.
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