Das Deutsche Theater nach 1989

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Eine Theatergeschichte zwischen Resilienz und Vulnerabilität, Theater 140

ISBN: 3837656179
ISBN 13: 9783837656176
Autor: Speicher, Hannah
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 288 S., 32 farbige Illustr., 32 Illustr.
Erscheinungsdatum: 19.05.2021
Auflage: 1/2021
Format: 2.1 x 22.6 x 15
Gewicht: 450 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Wie lassen sich Inszenierungen als Bilder der sie hervorbringenden Organisation lesen? Und was macht Theater resilient?

Artikelnummer: 265501 Kategorie:

Beschreibung

In dieser Geschichte des Deutschen Theaters werden die Inszenierungen Hamlet/Maschine (R: Heiner Müller, 1990), Shoppen&Ficken (R: Thomas Ostermeier, 1999) und Emilia Galotti (R: Michael Thalheimer, 2001) zu Bildern einer Theaterorganisation im Wandel zwischen Resilienz und Vulnerabilität. Hannah Speichers innovative Studie kombiniert dazu Theaterstatistiken und Zeitzeugeninterviews mit Dramen- und Inszenierungsanalysen. Es zeigt sich: Das Festhalten der Theatermacher an der DDR-Künstleridentität in den 1990ern mündete gerade im Verlust derselben. Und der am Deutschen Theater in den frühen 2000er Jahren vorbereitete kulturpolitische Resilienz-Imperativ bestimmt bis heute den Diskurs.

Autorenporträt

Hannah Speicher, geb. 1985, lebt in Berlin und forscht zur Theater- und Dramengeschichte. Sie hat zur Gegenwartsdramatik nach 1989, zur ostdeutschen Theaterlandschaft und zu Grundthemen der Dramenanalyse publiziert. Von 2013-2020 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft der Universität Trier.

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