Beschreibung
Wir sind nun am Ende dieser Arbeit angelangt und müssen ein Fazit ziehen: Das Buruli-Ulkus (Mbasu) ist eine Erkrankung, die in Afrika im Allgemeinen und in der Demokratischen Republik Kongo im Besonderen bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist. Der Übertragungsweg dieser Krankheit blieb viele Jahre lang ungeklärt. Die Ungewissheit, die diese Krankheit umgab, besteht zwar nicht mehr, doch fast die gesamte afrikanische Bevölkerung - insbesondere die Kongolesen - lebt nach wie vor mit den Vorstellungen und Theorien, die im 20. Jahrhundert von verschiedenen Persönlichkeiten zum Buruli-Ulkus (Mbasu) vertreten wurden. Heutzutage ist diese Krankheit durch die Kombination mehrerer Antibiotika heilbar. Im Referenzkrankenhaus ist die Behandlung des Buruli-Ulkus beispielsweise kostenlos; alle Patienten, die rechtzeitig kommen, werden problemlos geheilt. Das oft bereits fortgeschrittene Stadium, in dem die Patienten ins Krankenhaus kommen, erschwert die Behandlung und bietet bestimmten opportunistischen Infektionen im Zusammenhang mit HIV/AIDS, Tuberkulose usw. die Möglichkeit, einzudringen und die bereits mit Mycobacterium ulcans infizierten Zellen weiter zu zerstören, was schließlich zum raschen Tod des Patienten führt. Hinzu kommen die enormen sozialen Folgen des Buruli-Ulkus (Mbasu).
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