Arbeit und Melancholie

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Kulturgeschichte und Narrative in der Gegenwartsliteratur, Lettre

ISBN: 3837648168
ISBN 13: 9783837648164
Autor: Vöing, Nerea
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 380 S.
Erscheinungsdatum: 30.08.2019
Auflage: 1/2019
Format: 2.6 x 23.8 x 15.5
Gewicht: 657 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Nerea Vöing zeigt in ihrer präzisen komparatistischen Studie, wie der Mensch in einer Arbeitsgesellschaft im Wandel zum ‚homo melancholicus‘ wird.

Artikelnummer: 7154008 Kategorie:

Beschreibung

Erschöpfung, Depression, Burnout: Folgeprobleme von Erwerbsarbeit werden in literarischen Auseinandersetzungen zunehmend zum Sujet. Wilhelm Genazinos Angestellte, Karen Duves Taxifahrerin, Frédéric Beigbeders Werber, Terézia Moras Salesmanager - sie alle werden als erschöpfte bis verzweifelte Figuren gezeichnet und offenbaren darüber eine (implizite) Kritik an veränderten Anforderungen der Arbeitsgesellschaft. Auf der Basis kulturgeschichtlicher Überlegungen und anhand ausgewählter Texte der Gegenwartsliteratur zeichnet Nerea Vöings komparatistische Studie nach, wie ausgerechnet die seit der Antike zur Feindin der Arbeit stilisierte Melancholie zum Vehikel dieser kritischen Darstellung werden konnte.

Autorenporträt

Nerea Vöing, geb. 1985, leitet die Stabsstelle Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik der Universität Paderborn und ist Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik e.V. Sie promovierte im Fach Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Zu ihren Hauptarbeitsbereichen gehören die Angebote für professorale Hochschullehre, Scholarship of Teaching and Learning sowie die Studiengangs- und Organisationsentwicklung.

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