Beschreibung
Die vorliegenden Gedichte sind aus der Begegnung des Autors mit den Briefen von Louise Jacobson entstanden die, 16-jährig, in Frankreich verhaftet und von den Nationalsozialisten in Auschwitz ermordet wurde. Oft spricht das Mädchen ganz unmittelbar aus den Gedichten. Es mischen sich aber immer wieder auch die Stimmen der anderen Toten des Holocausts in die seltsam gegenwärtigen Dialoge. Die Sprache fungiert dabei wie ein Seismograph, der die leisen Beben der anscheinend längst verschwundenen Leben aufzeichnet.
Autorenporträt
Detlev Arnulf Kruber, geb. am 24. Mai 1945 in Eisenberg/Thüringen. Im selben Jahr Flucht mit den Eltern nach Westdeutschland. Kindheit und Jugend in Zweibrücken. Studium an der Universität des Saarlandes. Berufstätig als Lehrer und Psychotherapeut. Angeregt von der deutschen Klassik und Romantik, später aber vor Allem von der Lyrik Georg Trakls, Ivan Golls und Wilhelm Lehmanns und tief geprägt vom Nachhall des Holocausts und des zweiten Weltkrieges, beginnt er, 15-jährig, Gedichte zu schreiben. Dort findet er allmählich zu jener Sprache, die sein inniges Verhältnis zur Natur mit dem Sterben in den Konzentrationslagern und auf den Schlachtfeldern verwebt und zu den schmerzlich aufblühenden Bildern führt, die seine Lyrik ausmachen. Die ersten Gedichte erscheinen in den Jahren 1984 und 1985 bei der Edition Thaleia. 1993 kommt ihm durch unglückliche Umstände ein Großteil seines Werkes abhanden. Danach schweigt er 25 Jahre lang, bis er sich 2017, gedrängt von Freunden, dazu entschließt das, was sich nach dem Verlust im Stillen angesammelt hat, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit den Gedichtbänden "Resonanzen" (Bod, 2017) und "Der Straße nach geht es hier aus der Welt" (Bod 2017) liegen die beiden ersten Bände nun vor.
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