De ümfallen Schauh

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Riemels un Läuschen taun Läsen un Vörläsen

ISBN: 3941452886
ISBN 13: 9783941452886
Autor: Hasselmann, Horst
Verlag: TENNEMANN Media GmbH
Umfang: 150 S.
Erscheinungsdatum: 01.11.2022
Auflage: 1/2022
Format: 1 x 17 x 10.8
Gewicht: 134 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Vörher tau läsen Na dem ik man grad in de Grundschaul läsen liehrt heff, hett mi mien Vadder dorup henwiest, dat in sienen Bäukerschrank doch de „Burrkäwers“ von Rudolf Tarnow stünden. Ik süll mal versöken, de tau läsen, dat wier lustig. Ik künn platdüütsch ganz gaud verstahn, in Kraug von mien Öllern wür ja väl platt snackt. Up disse Oort un Wies bün ik tau dat Platt kamen un een groten Verehrer von dissen Schriftsteller. Hentau kümmt, dat ik mit mien Frünn‘ na dat Abitur ümmer platt snackt heff, wi wullen, dat uns an de Ostsee de Sachsen nich verstahn. Vör ungefihr föftich Johr bün ik anfungen, Läuschen un Riemels allerdings up hochdüütsch tau schrieben, Wie wahnten ja all in Thüringen. Öwer trotz des Wechtochs ut Mäkelborg heff ik ümmer noch sihr vähl plattdüütsche Böker sammelt un läst. Un dat Ingangsgedicht von Rudolf Tarnow hett mi dortau bröcht, ok mal wat up platt tau schrieben. Vör allem öwer ut den Grund, dat wat för disse schöne Sprak makt warden möt, dormit se erhollen blifft. So sünd denn in Lop der Tiet ne ganze Reich von lütte Riemels un ok na un na grötere un sogor ne Reich von Läuschen up Plattdüütsch bi rutkamen. Dorbi is un ward mien Fru ümmer de Lektor för allens sien. Se snackt nich sihr gaud platt, kann dat öwer gaud läsen. Se secht mi ümmer, wat eer geföllt, wat ut eer Sicht gaud is un wat ik noch ännern möt. Disse ganzen Riemels heff ik nu een lütt bäten sortiert un in dit lütt Bauk tausamen fat’t. In dat ierst Kapittel heff ik all mien Ratsläg rin schräben. In da tweite Kapittel steiht wat öwer Köter un Katt un öwer anner Diere. Wi läsen und kieken sihr väl öwer allens wat kreucht un fleucht und harn all allens mögliche an Veihtüch. Dat dann folgende Kapittel vertellt wat öwer uns Ehe, öwer Kierl un Fru ut dat eegen Erläben, öwer ok öwer uns Gören un uns Oma. Un in den letzten Deel kannst wat läsen öwer de Lüd. Wenn du de Oogen upmaken deist un di de Minschen up de Strat un annerswo mal neger akiekst, denn findest du nauch Saken, öwer de sik tau schrieben lohnt. Un manch een wohre Geschicht is ok dorbi. Nun wünsch ik jeden bi’t Läsen väl Spass und Amüsemang! Horst Hasselmann Weimar, September 2022

Artikelnummer: 7386258 Kategorie:

Beschreibung

De ümfallen Schauh Korl wier nu so wie ümmer mal up een Glas Bier in'n Stammlokal. Un wiel hei Döst har, dann noch een, as denn de Heiner in den Krauch rin keem. "Mien Döchting hett een Söhn hüt krägen, dor will ik man ne Lach up gäben, dormit de Lütt ok pullern kann!" Se stöten up den Enkel an. Un up de Kinnerkriegeri güng't wieder mit de Superi. As Korl nu gägen Meddernacht alleen denn so na Hus maracht, güng't man so grad noch mit den Wech, nur mit dat Lopen wier dat slecht. Ok wenn du dun büst, kümmst du irgendwann, noch ümmer gaud tau Hus woll an. So hett hei sik in'n Slapstuv funnen, sien Fieken slöpt all een, twei Stunnen. Und dor up eis in Düstern, ahn dat Licht verlöt em doch dat Gliekgewicht. Hei föllt butts üm, makt Fieken wak. "Wat is hier los, wat sall de Krach?" geiht se up eeren Ollen dal: "Wat Du dor mökst, verklor mi mal!" "Mien Schauh" ward hei nu tau eer lallen, "mien Schauh sind äben ümgefallen!" "Geiht gor nich an!" mökt se sik bös "Dien Schauh, de maken so'n Getös?" "Jo, jo," secht Korl "dat is man schlimm, ik stünn jo in de Schauh noch in!" In Inklang bringen In't Läben ümmer wedder hüttaudach steiht blot na Tiet un Geld de Frach. Hest du een Job un dormit Geld, so ist's de Tiet, de di oft fählt. Un öwer Tiet, wat sick woll seggen lött, verfücht nur de, de wo keen Arbeit hett. Nu iss et schnurz, wo up de Ierd, dat Läben di hett insortiert, een möt di ümmer stets gelingen, in Inklang Geld un Tiet tau bringen.

Horst Hasselmann ist ein neuer Name am plattdeutschen Schreiberhimmel. Ein Bauingenieur, der gerne schreibt. Besonders gern in seiner geliebten plattdeutschen Sprache. Geboren im mecklenburgischen Gadebusch, verschlug es ihn gleich nach dem Studium ins thüringische Weimar. Aber auch in der Ferne ist er über alle Jahre ein plattdütschen Jung geblieben. Sein großes Vorbild, Rudolf Tarnow, spürt man in seinen plattdeutschen Texten. Und doch hat es Horst Hasselmann geschafft, seine eigene literarische Handschrift zu finden. In seinem ersten Buch "De ümfallen Schauh" erzählen seine Läuschen und Riemels höchst unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Geschichten aus unserem Hier und Heute. Denn Horst Hasselmann versteht sich als Streiter für das Plattdeutsche in unseren Tagen. Sein Motto: "Ick snack platt. Ick hoff, Du ok!"

Autorenporträt

- geboren 1939 in Gadebusch Schulzeit bis zum Abitur 1957 EOS Gadebusch Maurerlehre, Arbeit als Maurer in Gadebusch 1960 bis 1963 Studium Bauingenieurwesen in Magdeburg, dann Bauleiter in Gadebusch 1964 bis 1972 Fernstudium an der TU Dresden 1965 Hochzeit und Verzug nach Thüringen 1965 bis 1968 Bauleitertätigkeit, stellv. Kreisbaudirektor WeimarLand, Stadtbaudirektor Weimar, Stadtrat Wohnungswirtschaft Weimar 1968 bis 1984 wissenschatl Mitarbeiter am Institut für Bau und Grobkeramik Weimar 1984 bis 1986 am Ing.Büro für Bauwesen Schwerin 1986 bis 1990 Investbauleiter Interhotelneubau Weimar 1991 bis 1992 Thür. Umweltministerium, Referent im Ministerbüro für Kabinett, Landtag, Bundesrat 1992 bis 1994 Bürgermeister und Baudezernent Stadt Weimar 1995 bis 2002 Projektleiter HOCHTIEF AG Erfurt seit 2002 im Ruhestand zwei Söhne, zwei Enkelinnen

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