Trixie

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Ein Golden Retriever verändert mein Leben

ISBN: 3954473259
ISBN 13: 9783954473250
Autor: Koontz, Dean
Verlag: Amra Verlag
Umfang: 272 S.
Erscheinungsdatum: 22.01.2019
Format: 2.8 x 21.4 x 14.3
Gewicht: 450 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Originaltitel: A Big Little Life
Artikelnummer: 5336052 Kategorie:

Beschreibung

AUS DEM BUCH: Trixie inspirierte mich dazu, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen, so dass das Vertraute wieder frisch und neu wirkte. Auf ihre Weise teilte sie es mit mir, wenn sie in alltäglichen Szenen große Schönheit entdeckte. Sie weckte in mir wieder das Bewusstsein dafür, welches Geheimnis in der Textur aller Dinge steckt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, aber nur mit dem Herzen erkennen. Vielleicht ist das der Hauptzweck von Hunden: unseren Sinn für das Wunderbare neu zu beleben und dazu beizutragen, dass wir ihn uns bewahren. Sie bringen uns zum Nachdenken darüber, dass wir unserer Intuition so vertrauen sollten, wie sie der ihrigen vertrauen. Und sie verhelfen uns zu der Erkenntnis, dass etwas, das man intuitiv erkennt, genauso real sein kann wie alles, das wir durch physische Erfahrung erkennen. Während ich von Zimmer zu Zimmer ging, um die Lampen auszuschalten, fragte ich mich, welche Geschichte unser Haus haben mochte. War dort jemand gestorben? Doch selbst wenn sich jemand am Kronleuchter in der Diele erhängt haben sollte, konnte ich nicht glauben, dass sein Geist in diesem Haus herumspukte. Was in fiktiven, allegorischen Erzählungen glaubhaft und stimmig erscheinen mag, akzeptiert ein rationaler Mensch nicht so leicht im wirklichen Leben. Ich versuchte, mir keine weiteren trüben Gedanken darüber zu machen. Schließlich hatte meine liebe Hündin während dieser Begegnung der unheimlichen Art die ganze Zeit über heftig gewedelt. Von dem, was sie gesehen hatte, war sie geradezu entzückt gewesen, und das wäre bei einem Geist mit böswilligen Absichten nicht geschehen. AUSZUG AUS KAPITEL 15: Wenn ich behaupte, dass Trixie mein Gespür für das Wunderbare wiederhergestellt hat, dann fragen Sie sich vielleicht, wie es mir denn überhaupt abhanden gekommen war. Die Antwort lautet: durch das Leben selbst. Meine Mutter, eine herzensgute Frau, starb nach langem, schwerem Leiden mit 53 Jahren. Mein Vater, ein egoistischer, gewalttätiger Mann, der jedem Laster zugetan war, starb erst mit 83 Jahren. Das Gespür für das Wunderbare stützt sich zum Teil auf die eigene Vorstellung, dass diese Welt auf einer natürlichen Ordnung beruht - einer Ordnung, die nicht nur für jeden Menschen verbindlich ist, sondern häufig auch in den persönlichen Lebensgeschichten ihren Ausdruck findet, sei es in den Entscheidungen, die Menschen treffen, oder in deren Folgen. Diese natürliche Ordnung ähnelt einer großartigen Maschinerie, die das Getriebe der Welt in Gang hält. Es ist eine Maschinerie, die unter der Oberfläche aller Dinge verborgen ist und sich nur hin und wieder auf eindrucksvolle Weise in Momenten der Transzendenz offenbart. Das Leben meiner Mutter war geprägt von religiösem Glauben, gesundem Menschenverstand und der Sehnsucht nach Ordnung. Doch was sie erntete, waren nur Chaos und ein früher Tod. Mein Vater, ein Apostel des Chaos, hatte ein langes Leben, und dieses Leben war geprägt von dem fleischlichen Vergnügen, das er so schätzte. Gewohnheitsmäßig nutzte er Menschen aus, täuschte, verriet und betrog sie. Und stets entging er den Strafen des irdischen und himmlischen Gerichts. Die wunderbare Maschinerie der natürlichen Ordnung, die ich so gern einmal - zumindest flüchtig - am Werk gesehen hätte, blieb mir lange Zeit verborgen. Nach dem Hochschulabschluss arbeitete ich, wie schon erwähnt, in einer bundesstaatlichen Einrichtung zur Bekämpfung von Armut. Ich war davon ausgegangen, dass ich dort die Chance haben würde, meine idealistischen Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Aber innerhalb weniger Monate gelangte ich zu der Erkenntnis, dass solche Projekte nicht funktionieren. Die Projekte dieser Einrichtung waren sogar äußerst destruktiv, denn die Politikerkaste, die das Programm konzipiert hatte, war in erster Linie nicht daran interessiert, soziale Missstände zu beseitigen, sondern es ging ihr vor allem um Macht. Und diese Macht nutzte sie dazu, sich selbst und ihre Kumpels zu bereichern. Ihre Gier war so unersättlich wie die von Schweinen am Fresstrog, wie ich zynisch feststellen musste. Und der Zynismus kann das eigene Gespür für das Wunderbare wirklich zersetzen. Später sagte mir das Unterrichten an der Mechanisburg Highschool in Pennsylvania zunächst sehr zu und ich hatte auch ein gewisses pädagogisches Geschick. Mechanisburg, mittlerweile eine Gemeinde von rund zehntausend Einwohnern, wurde 1820 als Siedlung von Mechanikern gegründet, deshalb der Name. Doch die Schulbürokratie und die Bildungskonzepte, auf die sie sich stützte, erwiesen sich als Phänomene, die der wunderbaren Maschinerie einer natürlichen Ordnung geradezu entgegenwirkten. Stattdessen war diese Schule nur eine ständig wachsende, geistlose Schleifmaschine von gigantischem Ausmaß, die, seit Jahrzehnten am Werk, nur Schlimmes bewirkte. Für mich war absehbar, dass diese Art von 'Bildung' im Laufe der Zeit nur absolute Barbaren hervorbringen würde. Natürlich ist es wichtig, die Illusionen, die man sich einst gemacht hat, zu durchschauen. Aber es kann einen auch entmutigen und einem das Gespür für das Wunderbare des Lebens rauben. Für mich war es ebenso aufregend wie erfreulich, zu einem Schriftsteller zu werden, dessen Bücher veröffentlicht werden. So konnte ich nach einer Reihe von Jahren als hauptberuflicher Autor schließlich vom Schreiben leben. Diesem Erfolg ging jedoch eine Zeit langwieriger und schwieriger Plackerei voraus. Und in dieser Zeit entpuppten sich die Romantik, der Glanz und das Erhebende eines Lebens als Literat als Dinge, die neue Illusionen mit sich brachten. Und auch diese Selbsttäuschungen galt es zu durchschauen. Ich hatte gute Literaturagenten und schlechte. Die schlechten waren grauenhaft. Und die guten sahen eine Karriere für mich vor, die nicht meinen Vorstellungen entsprach. Lange Zeit hatte ich die Verfasser von Romanen wie Helden verehrt. Zwar begegnete ich nun einzelnen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die zu geschätzten guten Freundinnen und Freunden wurden, doch insgesamt gesehen empfanden Gerda und ich die Gemeinschaft von Literaten als eine von selbstverliebten Menschen, in der sich alles um das persönliche Ego drehte. Diese Gemeinschaft kam uns so verrückt vor, dass Gerda, als ich ihr einen Zeitungsartikel über eine wissenschaftliche Studie mit der Schlagzeile '80 % der literarisch Begabten zeigen Anzeichen von Schizophrenie' vorlas, trocken bemerkte: 'Glaubst du wirklich, dass es nur achtzig Prozent sind?' Trotzdem war ich nach wie vor glücklich, blieb optimistisch und fleißig, denn drei Gegebenheiten sorgten bei mir für ein nachhaltiges Hochgefühl: Gerda und unsere Liebe; die wachsende Liebe zur englischen Sprache, untrennbar verbunden mit immerwährender Freude am Geschichtenerzählen; enge Freundinnen und Freunde - und das schloss auch Menschen ein, mit denen ich zusammenarbeitete, beispielsweise meine Lektorin Tracy Devine. Trixie gelang es, mein vermindertes Gespür für das Wunderbare der Welt und des Lebens so vollständig wiederherzustellen, dass es in mir wieder genauso lebendig wurde wie in meiner Kindheit. Zugleich inspirierte sie mich dazu, mein wiederentdecktes Entzücken über das Geheimnis des Lebens mit meinen Leserinnen und Lesern zu teilen. Ich hatte eine Phase durchlebt, wie sie bei vielen Autoren im Laufe ihrer Karriere auftritt: Die Arbeit hat dann eine feste Form angenommen, die man nicht mehr sprengen kann. Die Begeisterung für neue Schreibtechniken ist der Vorliebe für die Bequemlichkeit des Vertrauten gewichen. Die Handlungsträger sind alte Freunde, denen man nur neue Namen und ein anderes Äußeres als früher gegeben hat. Und die Geschichten halten sich an die seit langem bewährten Muster. Trixie trug dazu bei, dass ich eine Flutwelle von Kreativität spürte, die mich aus den verkrusteten Entenmuscheln eines dreißig Jahre währenden Erzählens herausriss. Ich begann Romane zu schreiben, die ganz anders waren als die früheren, und ging bei den Erzählweisen, Themen und Charakteren Risiken ein, ...

'Du bist nicht nur irgendein Hund. Mir kannst du nichts vormachen. Ich weiß, was du in Wirklichkeit bist. In Wirklichkeit bist du ein Engel.' Ich werde niemals die Wahrheit über unseren Golden Retriever kennen, über Trixie, die eine unermessliche Weisheit in sich trug. Ich weiß jedoch, dass wir sie all die Jahre geliebt und geschätzt haben und sie uns ständig verblüffte, wie nur die Wahrheit es tut. Sie brachte uns jeden Tag zum Lachen - und manchmal weinten wir auch aus Sorge um sie. In dieser großen Welt war sie ein kleines Wesen, aber in jeder Hinsicht, die zählt, einschließlich der Wirkung, die sie auf jene ausübte, die sie liebten, führte sie ein bedeutsames Leben. Vielleicht ist das die Hauptaufgabe von Hunden: unseren Sinn für das Wunderbare neu zu beleben. Sie bringen uns zum Nachdenken darüber, dass wir unserer Intuition vertrauen sollten, und sie verhelfen uns zu der Erkenntnis, dass etwas, das man intuitiv erkennt, genauso real sein kann wie alles, was wir durch unsere physische Erfahrung wahrnehmen. 'Einmal mehr ein sprachliches Meisterwerk!' - Kirkus Reviews 'Die beste Beschreibung, die ich je gelesen habe, wie ein Hund dein Leben verändern und deine Seele berühren kann.' - The Dog Blog DEAN KOONTZ, geboren in Pennsylvania, schrieb zahlreiche Romane, die es auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste schafften. Auch mit dieser Autobiografie gelang ihm das wieder. Seine vielfach preisgekrönten Werke wurden in 39 Sprachen übersetzt und mehr als 500 Millionen Mal verkauft. Heute lebt der Autor mit seiner Frau Gerda, der Hündin Elsa und dem fortdauernden geistigen Wirken ihrer beiden Golden Girls Trixie und Anna in Südkalifornien. Sie behielt ihren Namen, als sie zu uns kam: Trixie. Manchmal sagte ich scherzhaft, der Name klinge eher nach einer Stripperin als nach einem Hund. Man sagte uns, wir könnten den Namen ändern. Trixie könne man schnell beibringen, auf einen neuen Namen zu hören. Aber auch wenn der Name eher nach einer Stripperin als nach einem Hund klang, noch mehr klang er wie der Name einer Elfe oder Fee. Elfen und Feen sind zauberhafte Wesen, und Trixie war das auch. Der Autor sagt über sich, durch TRIXIE wurden seine Auffassungen erhärtet, 'dass die Welt ein Ort voller Geheimnisse und voller sinnvoller Bedeutungen ist; dass die Naturwissenschaften - insbesondere die Quantenphysik - und der religiöse Glaube miteinander nicht im Widerstreit liegen, sondern einander in Wahrheit ergänzen; dass wir eine Gemeinschaft von potenziell Heiligen sind; dass wir eine Bestimmung miteinander gemein haben und jeder von uns ein Faden in einem sinnvollen Gewebe ist.' 'Die einzige Weisheit liegt in der Demut, und Demut führt zu Dankbarkeit. Und Demut ist auch die wesentliche Voraussetzung für unseren inneren Frieden.' - Dean Koontz Der Autor zeigt sein ganzes erzählerisches Können in diesem zutiefst anrührenden Buch über Liebe und Verlust, das Sie nie mehr vergessen werden. Dies ist Trixies Geschichte. WAS DIE AMERIKANISCHE PRESSE ÜBER DIESES BUCH SCHREIBT. 'Ein amüsanter Liebesbrief an seinen Golden Retriever.' - People 'Koontz schreibt urkomisch über Trixies Eigenheiten und sehr bewegend über die emotionale Verbindung, die wir zu Hunden aufbauen. Lesen Sie dieses Buch. Es wird sie unterhalten, aufbauen und tief bewegen. ' - The Bark 'Die ebenso humorvolle wie ergreifende Lebensgeschichte seines erstaunlichen Hundes. Der medienscheue Autor öffnet sich und berichtet von der Armut seiner Kindheit, der Liebe zu seiner Frau und über seine spirituellen Überzeugungen. Er liefert auch reichlich Gründe zum Lachen und überzeugt einmal mehr mit einer meisterhaften Sprache.' - Kirkus Reviews 'Weit entfernt von noch einer Biografie eines geliebten Tieres, hat Koontz sein Hund das Staunen über die Natur der Intelligenz gelehrt, der Kommunikation zwischen verschiedenen Spezies, Mitgefühl, Intuition, Liebe und die damit einhergehende Treue sowie die Bewusstseinsgrade anderer Spezies. Koontz versieht seine Überlegungen über solch gewichtige Themen mit jeder Menge Selbstironie und Trixies komischem Elan und macht dieses spezielle Hundebuch zu etwas, an dem jeder noch so grimmige Hundehasser seine helle Freude haben wird.' - Booklist 'Eine lustige und ergreifende Lebensgeschichte, hervorragend lesbar, und eine Darstellung, wie es einem seriösen und erfolgreichen Schriftsteller allmählich gelingt, das Geschenk und den Sinn des Lebens zu verstehen, und wie er mit Hilfe eines Golden Retrievers sein Gefühl für das Wundervolle zurückgewinnt eine ganz und gar hinreißende Geschichte - und zugleich eine ungewöhnlich effektive Einführung in die Freude, die Hunde uns Menschen bringen.' - The American Spectator 'Eine zärtliche, erkenntnisreiche und liebevolle Hommage an einen Golden Retriever. Ein inspirierendes Buch voller Liebe, Hoffnung und Humor.' - Bookreporter.com 'Die beste Beschreibung, die ich je darüber gelesen habe, wie ein Hund dein Leben verändern und deine Seele berühren kann. Das Buch ist wunderschön und reine Poesie.' - The Dog Blog 'Eine anrührende Lebensbeschreibung.' - New York Daily News 'Eine außergewöhnlich große Geschichte. Für Hundeliebhaber jeglichen Alters ist dieses Buch einfach perfekt.' - East County Times 'Ein wunderbar positives Buch, das - ohne überkandidelt zu sein - Spiritualität ernst nimmt und keine Wertung vornimmt. Eine großartige Geschichte über einen außergewöhnlichen Hund.' - Magazine of Fantasy & Science Fiction 'Trixies sehr bodenständige Freude und Possen sind das munter quietschende Spielzeug im Zentrum dieser bewegenden Geschichte. Teils Sitcom, teils Prosaporträt sowie spirituelle Suche und Lobrede ein fesselndes Buch!' - BookPage 'Anrührend, bedeutungsvoll, weise.' - Orange Coast 'Die strahlende Intensität dieser Lebensgeschichte wird zweifellos großen Einfluss darauf haben, wie Sie Ihren vierbeinigen Freund künftig sehen. Es ist ergreifend und schmerzvoll realistisch und zugleich eine scharfsichtige Analyse.' - Seattle Kennel Club

Herstellerkennzeichnung:


Amra Verlag
Auf der Reitbahn 8
63452 Hanau
DE

E-Mail: heike.ceska@amraverlag.de

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