Beschreibung
Jonathan, Sohn des Lehrers Kaminsky, verbringt seine Kindheit in einem Dorf im thüringischen Sperrgebiet. Die Familie zieht bald in einen Vorort der Großen Hauptstadt; doch aufgrund familiärer Konflikte hält es Jonathan dort nicht lange aus. Er lernt Baufacharbeiter, studiert in Chósebuz Militärbauwesen. Dann tritt Su in sein Leben. Er entpflichtet sich und zieht zu ihr nach KUstadt an der Elbe. Durch sie lernt er Künstler kennen, die ein Modell für die Skulptur des Neuen Menschen suchen - für die nächste DDR-Kunstausstellung. Jonathan lässt sich eingipsen und fabuliert als Bronzeabguss vor dem Museum über sein Leben: Totentrompeten, Mai-Umzüge, Liebe, Heimat, Bibel, Marx Am Ende landet er als Säulenheiliger des Sozialismus auf dem Schrottplatz. Autobiografisch inspiriert erzählt der Autor Wolfram Nagel mitunter skurrile Geschichten über ein Leben in der DDR, wie sie so noch nie zu lesen waren.
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