Satyros oder Der vergötterte Waldteufel

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Ein dramatisches Werk von Goethe über Natur, Mensch und Götter.

ISBN 13: 9791041817801
Autor: Goethe, Johann Wolfgang
Verlag: Culturea
Umfang: 26 S.
Erscheinungsdatum: 23.06.2023
Auflage: 1/2023
Format: 0.2 x 21 x 14.8
Gewicht: 49 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 133512 Kategorie:

Beschreibung

"Satyros oder Der vergötterte Waldteufel" ist ein Drama von Johann Wolfgang Goethe, das die Themen Natur, Menschlichkeit und göttliche Einflüsse erforscht. Die Handlung beginnt mit einem Einsiedler, der sich in die Abgeschiedenheit zurückgezogen hat, um der Heuchelei und dem Betrug der städtischen Gesellschaft zu entkommen. Er wird von einem mysteriösen Wesen namens Satyros besucht, das behauptet, göttlicher Abstammung zu sein. Satyros, ein Waldteufel, bringt Unruhe in die Gemeinschaft, indem er die Menschen dazu verführt, ihre zivilisierten Lebensweisen aufzugeben und zur Natur zurückzukehren. Er verspricht ihnen Freiheit und Glückseligkeit, indem er die Rückkehr zu einem ursprünglichen, naturverbundenen Leben propagiert. Die Dorfbewohner, fasziniert von seiner charismatischen Rede, beginnen, ihm zu folgen und verehren ihn als Gottheit. Doch der Einsiedler erkennt die Täuschung und versucht, die Gemeinschaft zu warnen. Die Situation eskaliert, als Satyros' wahre Absichten ans Licht kommen und die Dorfbewohner erkennen, dass sie einem Trugbild gefolgt sind. Das Drama endet mit der Flucht des Satyros und der Rückkehr der Dorfbewohner zu ihren alten Lebensweisen, während der Einsiedler als Stimme der Vernunft und Wahrheit zurückbleibt. Goethes Werk thematisiert die Spannungen zwischen Natur und Zivilisation, Wahrheit und Täuschung sowie die Suche nach dem Göttlichen im menschlichen Leben.

Autorenporträt

Johann Wolfgang Goethe, ab 1782 von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; gestorben 22. März 1832 in Weimar, Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach), war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadtschultheiß höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt, sein Vater Doktor der Rechte und Kaiserlicher Rat. Er und seine Schwester Cornelia erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch Hauslehrer. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaft und war danach als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst. Die ersten Anerkennungen in der Welt der Literatur erzielte er 1773 mit dem Drama Götz von Berlichingen, das ihm nationalen Erfolg eintrug, und 1774 mit dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, dem er sogar europäischen Erfolg verdankte. Beide Werke sind der literarischen Strömung des Sturm und Drang (1765 bis 1785) zuzuordnen. Als 26Jähriger wurde er an den Hof von Weimar eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Weimarer Hoftheater. Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. Die Italienreise von September 1786 bis Mai 1788 empfand er wie eine "Wiedergeburt". Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke wie Iphigenie auf Tauris (1787), Egmont (1788) und Torquato Tasso (1790).

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