MUTTER UND KIND

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Ein Gedicht in sieben Gesängen über menschliche Schicksale und soziale Herausforderungen

ISBN: 2385084872
ISBN 13: 9782385084875
Autor: Hebbel, Friedrich
Verlag: Culturea
Umfang: 84 S.
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Auflage: 1/2022
Format: 0.6 x 22 x 17
Gewicht: 147 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 7630600 Kategorie:

Beschreibung

"Mutter und Kind" von Friedrich Hebbel ist ein episches Gedicht, das in sieben Gesängen die komplexen Verflechtungen menschlicher Schicksale und sozialer Herausforderungen beleuchtet. Der erste Gesang beginnt mit einer eindrucksvollen Schilderung eines kalten Wintermorgens, an dem die Stadt noch schläft und nur ein junger Mann, Christian, wach ist, um seine Geliebte Magdalena zu treffen. Die beiden diskutieren über die Schwierigkeiten des Lebens und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Christian plant, nach Amerika zu reisen, um dort sein Glück zu suchen, während Magdalena ihn inständig bittet, zu bleiben. Im zweiten Gesang wird die wohlhabende Familie eines Kaufmanns vorgestellt, die trotz ihres Reichtums mit inneren Konflikten und dem Verlust eines Kindes zu kämpfen hat. Der Kaufmann und seine Frau erwägen, ein Waisenkind zu adoptieren, um die Leere in ihrem Leben zu füllen. Der dritte Gesang vertieft die Beziehung zwischen Christian und Magdalena, während der Kaufmann und seine Frau über die Möglichkeit einer Adoption nachdenken. Der vierte Gesang beschreibt Christians Rückkehr aus Holstein und seine Entscheidung, doch nicht nach Amerika zu gehen, nachdem ihm ein unerwartetes Erbe angeboten wurde. Die Gesänge thematisieren die sozialen Unterschiede, die Herausforderungen der Armut und die Suche nach persönlichem Glück und Erfüllung. Hebbel verwebt diese Themen mit einer tiefen emotionalen Resonanz und einem scharfen Blick für die sozialen Realitäten seiner Zeit.

Autorenporträt

Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen; gestorben 13. Dezember 1863 in Wien) war ein deutscher Dramatiker und Lyriker. Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz. Neben seinen Hauptwerken, den beiden Trauerstücken Agnes Bernauer und Maria Magdalena, gehören Liebesgedichte wie Sie seh'n sich nicht wieder, Wenn die Rosen ewig blühten, Naturgedichte wie Sommerbild und Herbstbild sowie einige Balladen, darunter Der Heideknabe oder Liebeszauber und seine Tagebücher zu den Höhepunkten seines Schaffens wie der Literatur des Realismus. Sein Drama Die Nibelungen stellt die wichtigste Bearbeitung des Epos für das Theater dar.

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