Beschreibung
Artur Landsberger: Frau Dirne. Ein Maskenball der Moral Erstdruck: Berlin, Wilhelm Borngräber Verlag, 1919. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik GmbH Berlin, kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Im Salon der Baronin von Waltner trifft sich die feine Gesellschaft - reich, gebildet, scheinbar kultiviert. Doch hinter dem Glanz brodelt eine Welt aus Schulden, Begierden, Machtspielen und doppelter Moral. Im Zentrum steht Frau Ina Mertens, Ehefrau eines Rittmeisters, Tochter der Baronin, hin- und hergerissen zwischen bürgerlicher Fassade und finanzieller Realität. Ein Geschäftsvorschlag des dubiosen Geldverleihers Katz katapultiert sie in eine neue Rolle: Betreiberin eines Bordells - getarnt als soziale Reformanstalt. Mit bitterer Ironie entlarvt Landsberger eine Gesellschaft, in der aus Wohltätigkeit Geschäft wird, aus Sünde Stil und aus Moral ein Maskenspiel. Ein Roman, der provoziert - damals wie heute.
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